Dura-Gruppe Sanierung schreitet voran

Das Amtsgericht Fulda hat am 1. Mai den von der Geschäftsleitung gestellten Anträgen entsprochen und die Sanierungsverfahren der Dura Gruppe in Eigenverwaltung eröffnet. Damit schreitet die Sanierung der Gruppe in ihre nächste Etappe. Die beteiligten Unternehmen werden durch die eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen der Geschäftsführung fortgeführt. Der Geschäftsbetrieb und die Produktion laufen laut einer Pressemitteilung uneingeschränkt weiter. Die Unternehmensgruppe verfüge über volle Auftragsbücher. Zudem konnten laut Unternehmen neue Aufträge im wichtigen Geschäftsbereich Automotive gewonnen werden. In diesem Bereich produziert die Unternehmensgruppe Tufting-Oberware für deutsche Premium-Automobilhersteller und hochwertige Fußmatten.

„Wir freuen uns über die neuen Aufträge und das entgegengebrachte Vertrauen. Dies belegt, dass nach wie vor Kunden und Auftraggeber unsere Produkte und Leistungen schätzen und weiter zu uns stehen. Alle wesentlichen Kunden sind bei uns geblieben“, sagt Sanierungsexperte und Geschäftsführer Dr. Stefan Oppermann.

Neben diesen Neuaufträgen konnten laut Unternehmen zusätzliche Listungen bei wichtigen Handelspartnern erzielt werden. Darüber hinaus haben sich wesentliche Marktteilnehmer deutlich zu Dura bekannt.

Im Rahmen der Restrukturierung und aufgrund der derzeit hohen Nachfrage sollen die vorhandenen Arbeitsplätze erhalten bleiben. Auch die eingesetzten Gläubigerausschüsse unterstützen die bisherige Restrukturierung der Gruppe und ziehen mit.

Die Restrukturierung der Dura-Gruppe zählt in Deutschland zu den ersten Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung, die das neue ESUG (Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen) ermöglicht hat. Zurzeit laufen Verhandlungen mit den Gläubigern, um die Dura-Gruppe zu entschulden.