70 Prozent der Bodenbelagarbeiten werden heute im Bestand ausgeführt. Wie aber von dieser Entwicklung profitieren? Lassen sich die Abstände für eine Renovierung verkürzen? Eine Antwort darauf könnte die Produktgattung der Trockenklebstoffe geben.
Trockenklebstoffe als Umsatzbringer?
Als erster Hersteller aus dem Bereich der Bodenbelagklebstoffe hat sich UFloor Systems dieser Thematik angenommen und die Marktchancen für derartige Prozesswerkstoffe prüfen lassen. Herausgekommen ist eine umfassende Trendstudie „Fußbodentechnik 2010“ der renommierten Gesellschaft für Konsumforschung (GfK).
Die Ergebnisse könnten die Branche verändern. Denn wenn, wie die Marktforscher bei der Befragung von jeweils 200 Privatpersonen und B-to-B-Entscheidern ermittelt haben, durch solche Produkte die Sanierungszyklen bei Bodenbelägen von zirka elf um fast fünf auf etwas mehr als sechs Jahre verkürzt werden könnten, dann verbirgt sich dahinter ein gewaltiges Umsatzpotenzial.
Mit anderen Worten: Um bis zu 20 Prozent geringere Kosten (durch die direkte Aufarbeitung auf bestehende Böden/Untergründe) und das Vermeiden von Nutzungsausfällen (durch langwierige Trockenzeiten) sowie störenden Gerüchen könnten laut GfK-Ergebnissen dazu führen, dass dank Trockenklebstoffen künftig fast doppelt so häufig der Bodenbelag ausgetauscht wird.
Versprechen: Zeit, Geld, Ärger sparen
Bisher nämlich ist für 67 Prozent der befragten Privatpersonen und gar 76 Prozent der interviewten B-to-B-Entscheider allein die Funktionalität Ausschlag gebend dafür, ob der Boden renoviert wird. Dieses Bild könnte sich, so hoffen die Initiatoren der Untersuchung, durch die Vorzüge der neuen Technologie grundlegend ändern.
Klar: Wenn die Sanierungszyklen annähernd halbiert werden könnten, weil sich plötzlich jede Menge Zeit, Geld und Ärger sparen ließe, würden endlich auch Gestaltungstrends mehr als bisher eine Rolle spielen. Der Bodenbelag könnte zum Modeartikel werden – und eine ganze Branche von der Industrie über den Handel bis zum Verarbeiter könnte von diesem schnellern Wechsel profitieren. Würde der Endkunde nicht bis zum finalen technischen Knockout warten, ehe er sich von seinem Teppichboden im Wohnzimmer trennt, es müsste (und vor allem: könnte) mehr produziert, vertrieben, verlegt werden.
Hoffnung auf neue Umsatzpotenziale
Natürlich gibt es, ehe es so weit ist, noch einige Fragen zu beantworten. ’boden wand decke‘ hat diese schon vorab mit den maßgeblichen Experten diskutiert.
Eines aber dürfte klar sein: Wenn gerade auf dem weitgehend gesättigten heimischen Markt neue Umsatzpotenziale erschlossen werden sollen, dann müssen diese Fragen auch gestellt werden. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat dies im Auftrag von UFloor Systems getan – und eine Menge nachdenkenswerter Antworten erhalten.
Reinhold Kober
reinhold.kober@holzmannverlag.de
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