Obwohl die Verkaufszahlen in den europäischen Parkettmärkten nicht gerade boomen, berichten die Vorstandsmitglieder des FEP (Verband der europäischen Parketthersteller) in vielen Ländern von positiven Marktentwicklungen.
Während in Ländern wie Finnland, das Land mit den derzeit größten Rückgängen, der Schweiz (schwache Baukonjunktur) und Norwegen (Stabilisierungstendenzen) der Parkettverbrauch stagniert bzw. sich mehr oder minder negativ entwickelt, geht es in den meisten anderen Ländern bergauf.
Nach den Beobachtungen der Vorstandsmitglieder hat vor allem Großbritannien die größten Zuwächse gegenüber dem betreffenden Vorjahreszeitraum aufzuweisen. Etwa 3-4% legten die Verkaufszahlen im ersten Halbjahr zu. Der Brexit hat anscheinend keine negativen Auswirkungen auf das lokale Marktgeschehen.
Deutschland entwickelt sich mit etwa 3% Zuwachs ebenfalls positiv. Wichtige Märkte wie Frankreich zeigen ähnliche Entwicklungen, genauso wie Italien, Polen oder Spanien, wobei allerdings eine gewisse politische Instabilität das Geschehen beeinflusst.
Österreich, Belgien , Dänemark, Niederlande und Schweden legen ebenfalls zu. Der russische Parkettmarkt leidet darunter, dass billigere Fußbodenprodukte dort mehr Erfolg haben.