Interface ist für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2016 nominiert worden. Das Unternehmen ist eines von fünf Finalisten in der Kategorie mittelgroße Unternehmen.
Interface, Hersteller für textile modulare Bodenbeläge, ist in der Kategorie "mittelgroße Unternehmen" unter den fünf Finalisten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2016. Das Unternehmen hat sich mit der Formulierung der "Mission Zero" öffentlich zu nachhaltigem Handeln bekannt und der Award-Jury einen 7-Punkte-Plan und die zugehörigen strategischen Initiativen präsentiert. Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 vollständig nachhaltig zu wirtschaften. Der Teppichfliesenhersteller habe bei der Einreichung besonderen Wert auf sein Stakeholder-Management und die Berücksichtigung der drei Dimensionen von Nachhaltigkeit gelegt, heißt es in einer Mitteilung.
Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben
Interface habe darüber hinaus die gesamte Teppichbranche zu einem Umdenken bewegt und möchte die vor- und die nachgelagerte Wertschöpfungskette zukünftig noch stärker beeinflussen, so das Unternehmen. So soll die Öko- und Sozio-Effektivität vor und hinter den eigenen Werkstoren weiter steigen. Der Hersteller ist ein Fürsprecher für den "Business Case for Sustainability" und hat sich zum Ziel gesetzt, andere Unternehmen zu inspirieren und ihnen zu zeigen, dass gelebte Nachhaltigkeit ein zeitgemäßes und profitables Geschäftsmodell ist.
Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis wird seit 2008 von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung vergeben.