Die Forbo Gruppe konnte den Umsatz im Geschäftsjahr 2013 fast auf Vorjahresniveau halten. Das gilt auch für den Geschäftsbereich Flooring Systems, in dem der Hersteller von Linoleum und Vinylbodenbelägen einen Rückgang im Bereich der öffentlichen Hand hinnehmen musste.

Mit einem Umsatz von 1199,7 Millionen Franken liegt der Umsatz der Forbo Gruppe fast auf Vorjahresniveau. Das geht aus den Geschäftszahlen für das vergangene Jahr hervor, die der Konzern Mitte März vorlegte. Im Jahr 2012 lag der Umsatz des Schweizer Linoleumherstellers noch bei 1201,1 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis, also den Gewinn vor Steuern und Zinsen, konnte das Unternehmen 2013 indes um 12,7 Prozent steigern.
Der Geschäftsbereich Flooring Systems entwickelte sich beim Umsatz ähnlich wie der gesamte Konzern. So lag der Umsatz in diesem Segment bei 873,5 Millionen Franken und erreichte damit fast den Wert des Vorjahres von 873,9 Millionen Franken.
Größere Marktanteile im privaten Sektor
Mit einem Anteil 72,8 Prozent stellt der Geschäftsbereich Flooring Systems nach wie vor den Großteil des Konzernumsatzes. Im vergangenen Jahr musste die Forbo-Gruppe einen Umsatzrückgang im Bereich der öffentlichen Hand verkraften. Allerdings konnte der Konzern diese Entwicklung durch die Erschließung neuer Marktsegmente im Privatsektor sowie die Erschließung neuer Märkte kompensieren.
Nach Angaben von Forbo wirkten sich Effizienzsteigerungsmaßnahmen in der gesamten Wertschöpfungskette positiv auf das Betriebsergebnis im Geschäftsbereich Flooring Systems aus. Somit ist das Betriebsergebnis von 109,1 Millionen Euro im Vorjahr auf nun 113,3 Millionen Euro angestiegen.
Erwartungen für 2014
Für das Geschäftsjahr 2014 erwartet die Forbo-Gruppe, die ihren Sitz Baar (Schweiz) hat, eine leichte Verbesserung. Sofern es keine signifikanten Änderungen bei der Währungs- und Preisentwicklung gibt, erwartet der Konzern einen leicht höheren Umsatz sowie ein höheres Konzernergebnis.