Der Markt hat sich verändert: Weg von der Holzart Buche sowie kleinteiligen Schiffsböden und hin zu großflächigen Landhausdielen in Eiche. Hamberger schließt deshalb das Sägewerk in Kleinostheim.
Wegen den starken Marktveränderungen weg von der Holzart Buche hin zur Eiche und weg von kleinteiligen Schiffsböden hin zum großflächigen Landhausdielenformat bei Parkettböden, hat die Hamberger Firmengruppe beschlossen, das Sägewerk in Kleinostheim bei Aschaffenburg bis Mitte 2018 zu schließen. Von dieser Maßnahme betroffen sind 33 Mitarbeiter am Standort in Kleinostheim. Im Gegenzug wird die Rohstoffabsicherung durch ein breiteres Portfolio an externen Zulieferern weiter ausgebaut.
Das Sägewerk war 2007 aufgrund der starken Nachfrage nach Buchenparkett eröffnet worden. Seither haben sich allerdings die Rahmenbedingungen verändert. War zum Projektplanungsbeginn 2004 beim Parkettabsatz von Hamberger die Buche mit 55 Prozent gefolgt von der Eiche mit 35 Prozent Anteil die mit Abstand wichtigste Holzart, so liegt der Anteil der Buche heute bei 7 Prozent und bei der Eiche bei 85 Prozent .
Gleichzeitig fand eine Veränderung bei der Nachfrage des Parkettdesigns statt. Betrug im Jahr 2004 der Anteil des Schiffsbodendesigns bei Parkett rund 90 Prozent und der des Landhausdielendesigns 10 Prozent, verschoben sich in den vergangenen Jahren die Anteile bei der Nachfrage nach Parkett auf rund 40 Prozent Schiffsbodendesign und knapp 60 Prozent Landhausdielendesign .