Der Geschäftsführende Gesellschafter der Emco Group ist tot. Harald Müller verstarb am 18. Dezember 2015 im Alter von 74 Jahren. Müller hatte zuvor 47 Jahre lang die Entwicklung des von seinem Vater gegründeten Unternehmens maßgeblich geprägt.
Mit seinem strategischen Führungsstil hat Müller in den letzten Jahrzehnten die Expansion des Familienunternehmens vorangetrieben und neue Produkt- wie Geschäftsbereiche erschlossen.
Ein Meilenstein war beispielsweise der Aufbau internationaler Produktionsstandorte: 1994 zunächst in Tschechien und China, später auch in Frankreich und der Türkei. Auch den Standort Lingen hat Müller gestärkt und kontinuierlich weiterentwickelt, sodass dieser heute drei Werke und ein modernes Forschungs- und Entwicklungszentrum umfasst.
Verlust eines Visionärs und Entscheiders
"Mit seinem Tod verlieren wir einen Visionär und Entscheider, der unserem Unternehmen ein Gesicht verliehen hat wie kein anderer", erklärt Christian Gnaß, ebenfalls Geschäftsführender Gesellschafter der Emco Group, stellvertretend für die gesamte Geschäftsführung. "Der Verlust trifft uns sehr – doch Harald Müller hat das Unternehmen in der Vergangenheit dank richtiger Weichenstellungen in allen Bereichen bestens aufgestellt und für eine erfolgreiche Zukunft ausgerichtet. Wir sind ihm sehr dankbar und hochmotiviert, diese nun in seinem Sinne gestalten und langfristig weiterentwickeln zu können."
Persönlichkeit mit sozialem Engagement
Müller zeichnete sich darüber hinaus laut Emco mit sozialen Engagement für seine Mitarbeiter und ihre Familien aus. Umfangreiche Sozialleistungen, aber auch unbürokratische Hilfsbereitschaft in Notfällen trugen demnach seine Handschrift. Zudem unterstützte er soziale und kulturelle Projekte und förderte junge Talente in der Region. Für seinen Einsatz gewann Müller großen Respekt und Anerkennung: Das Land Niedersachsen zeichnete ihn 2012 mit dem Niedersächsischen Verdienstorden aus. Im Oktober 2015 wurde Müller mit dem Emsländischen Unternehmerpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
