Der deutsche Holzhandel erreichte 2013 einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Damit haben sich die Prognosen bestätigt.
Witterungsbedingt musste der deutsche Holzhandel noch im 1. Quartal 2013 einen herben Umsatzrückgang von fast 7 Prozent verkraften. Das Geschäft belebte sich laut GD Holz erst Mitte April mit Beginn des Frühjahrs. Aufgrund der ungebrochenen guten Konjunktur kam es im weiteren Verlauf des Jahres zu einer Aufholjagd. Der Rückstand zum Vorjahr verringerte sich zunehmend, und mit einem guten Umsatz im Berichtsmonat Dezember liegt die Branche damit annähernd auf Vorjahresniveau. Im Gesamtjahr 2013 erzielt die Branche nach dem monatlichen Betriebsvergleich des GD Holz einen marginalen Umsatzrückgang von 0,3 Prozent.
Fußböden legen zu
Betrachtet man das Gesamtjahr, so waren die Sortimente Schnittholz mit - 4 Prozent rückläufig, Holzwerkstoffe mit - 1 Prozent. Leicht zulegen konnten dagegen Fußböden mit + 1,5 Prozent, Gartenholz mit + 1 Prozent und Bauelemente (Innentüren) mit + 2 Prozent.
„Nach den guten Jahren 2010 bis 2012 haben sich unsere Prognosen für den Geschäftsverlauf 2013 bestätigt“, sagt der Vorsitzende des GD Holz, Jürgen Klatt, Lübeck. Die Umsatzentwicklung habe sich im Jahresverlauf deutlich positiv entwickelt und die Branche könne mit dem umgesetzten Volumen durchaus zufrieden sein. Für 2014 wird die Entwicklung der Branche verhalten optimistisch beurteilt.