Nach einem sehr guten Jahr 2011 mit einem Umsatzwachstum von 11 % konnte der Holzhandel 2012 laut Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz) einen weiteren Umsatzzuwachs in Höhe von 1,5 % erzielen. In 2011 wurde die Höhe des Umsatzwachstums von steigenden Preisen in wichtigen Sortimenten beeinflusst. Eine umgekehrte Entwicklung zeichnete sich 2012 ab, so dass der Mengenabsatz nach Einschätzung des GD Holz bei zum Teil rückläufigen Preisen deutlich über dem Umsatzzuwachs von 1,5 % liegt.
Die gute Baukonjunktur insbesondere im Bereich der Renovierung, aber auch im Neubau mit Schwerpunkt in den Städten, war Ursache für die positive Geschäftsentwicklung des Holzhandels im abgelaufenen Jahr. Weniger gut entwickelte sich der Absatz in den Exportmärkten aufgrund der Eurokrise, vor allem in Südeuropa. Der Holzgroßhandel zeigte ein etwas besseres Ergebnis als der Holzeinzelhandel.
Wachstumsträger im Jahr 2012 waren die Sortimente Fußboden und Bauelemente. Beide konnten überdurchschnittlich zulegen, insbesondere Fußböden waren mit einem Plus von 6 % stark gefragt.
Der Ausblick für die Geschäftsentwicklung des Holzhandels 2013 ist von Zuversicht geprägt: "Wir spüren zwar einen wachsenden Marktdruck; aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen in Deutschland und der guten Stimmung beim Holz verarbeitenden Handwerk sind wir für 2013 zuversichtlich", fasst GD Holz Vorsitzender Jürgen Klatt die Diskussion der letzten GD Holz Vorstandssitzung Ende Januar in Ulm zusammen. Der Vorstand erwartet in den meisten Sortimenten daher ein ähnliches Absatzniveau wie im Vorjahr.