Interface: Engagement für die Entfernung von Plastik aus globalen Gewässern

Der Hersteller modularer Bodenbeläge, Interface, engagiert sich schon seit längerem für die Entfernung von Plastikmüll aus globalen Gewässern. Aktuell nimmt das Unternehmen am PolyTalk-Branchenforum in Brüssel teil, um auch über seine neue Partnerschaft "Plastic Whale" zu informieren.

Plastic Whale Boat
Interface und "Plastic Whale": Dieses Boot besteht aus fast 7.000 der über 50.000 Plastikflaschen, die bereits aus den Grachten Amsterdams gefischt wurden. - © Interface

Die Partnerschaft zwischen Interface und "Plastic Whale" steht laut Unternehmensangaben im Einklang mit dem Interface-Engagement des Unternehmens für regenerative Geschäftsmodelle im Sinne der "Mission Zero". Die Kooperation will das Bewusstsein für die Gefahren der Verschmutzung von Ozeanen und Flüssen erhöhen und konkret dazu beitragen, Plastik aus den globalen Gewässern zu entfernen.

Die neue Verbindung ergänzt "Net-Works", das bestehende Programm von Interface. Net-Works wurde 2012 als integratives Geschäftsmodell zusammen mit der Zoological
Society of London (ZSL) ins Leben gerufen und zielt darauf ab, die Ozeane von ausrangierten Fischernetzen zu befreien und für die zerstörerischen Auswirkungen von
Plastikmüll auf die Meere und ihre Bewohner zu sensibilisieren. Bisher hat Net-Works über 80.000 Kilogramm Netze aus dem Meer und von Küstengebieten auf den
Philippinen entfernt.

Durch die Partnerschaft mit "Plastic Whale" kann Interface nun laut eigenen Angaben einen ganzheitlichen Ansatz zur Verringerung der Verschmutzung sowohl in den
Meeren als auch in den Flüssen verfolgen. Der erste Schritt der "Plastic Whale"-Mission ist es, einen Teil der 5,25 Milliarden Stücke Plastikmüll, die sich zur Zeit in unseren Gewässern befinden, zu recyceln und daraus eine Flotte von Fischerbooten zu bauen. Um die Initiative zu stärken, hat Interface zusammen mit "Plastic Whale" ein eigenes,
einzigartiges Boot gestaltet und gebaut. Es besteht aus fast 7.000 der über 50.000 Plastikflaschen, die bereits aus den Grachten Amsterdams gefischt wurden. Das Boot soll
täglich dazu genutzt werden, noch mehr Müll aus den Grachten zu fischen und gleichzeitig auf die Auswirkungen von Plastik in unseren Gewässern aufmerksam machen.

Rob Boogaard, CEO und VP von Interface EMEA: "Die Plastikflaschen in den Grachten Amsterdams und die Fischernetze, welche die weiten Küsten und Strände der abgelegenen Fischergemeinden auf den Philippinen übersähen, sind nur zwei von vielen Beispielen, die zeigen, dass Kunststoffabfälle eine Herausforderung globalen Ausmaßes sind. Der Erfolg und der Ausbau unseres Net-Works-Programms beweist, wie leidenschaftlich sich Interface seit mehreren Jahren dieser Herausforderung stellt. Unsere neue Partnerschaft mit 'Plastic Whale' ermöglicht uns den Ausbau unseres dahingehenden Engagements und ermutigt hoffentlich viele andere dazu, die weltweiten Gewässer zu reinigen, Abfall in etwas Wertvolles zu verwandeln und die Zukunft unseres Ökosystems zu sichern."

Marius Smit, Gründer von "Plastic Whale": "Der Erfolg von 'Plastic Whale' basiert auf der wachsenden Beteiligung von Einzelpersonen und Organisationen. Deshalb sind wir sehr stolz auf unsere Partnerschaft mit Interface, einem globalen Unternehmen, das sich ernsthaft der Bekämpfung von schädlichem Plastikmüll verpflichtet hat. Durch die Zusammenarbeit hoffen wir, noch mehr Menschen zu erreichen und weltweit Boote aus Kunststoffabfällen bauen zu können."