So funktioniert die Technik
Auf zirka sechseinhalb Prozent Holzfeuchte getrocknet, folgen die Konditionierung der Langfriesen, die Längenoptimierung, das Hobeln und mittige Längsauftrennen. Nach der optoelektronischen Sortierung wird der zunächst doppelt so starke Decklagenteppich mit erzielbaren Endstücken von mindestens 20 Zentimeter gelegt und mit Gegenzug aus Starkfurnier und Rift-Mittellage aus im Werk erzeugten Kiefernstäbchen in einer Hochfrequenzpresse verpresst. Vereinzelung und mittiges Auftrennen des fünflagigen „Sandwiches“ schließen sich an. Im nächsten Arbeitsschritt werden die Elemente gewendet, längs und quer profiliert, geschliffen und UV-versiegelt. Das Ölen erfolgt in einer separaten Anlage, deren Hauptaggregate Auftragswalzen, Bürsten zum Eintreiben des noch warmen Öls und ein langsam laufender Paternoster in einer Trocknungskammer sind, der dem behandelten Parkett die nötige Zeit gibt, vor dem abschließenden Auspolieren ausreichend zu härten.