Balta: Verwirrspiel um Verkaufspläne

Balta: Verwirrspiel um Verkaufspläne

Wie die belgische Wirtschaftszeitung „De Standaard“ mitteilt, hat die britische Private-Equity-Group Daughty Hanson Bemühungen, den Bodenbelaghersteller Balta zu veräußern, vorerst eingestellt. Daughty Hanson hält 70 Prozent der Balta-Anteile. Begründet wird der Schritt von Insidern mit einer unsicheren Situation auf den Finanzmärkten. Im Juni war Goldmann Sachs bei Balta als Berater für eine eventuelle Transaktion ins Spiel gebracht worden. Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass der amerikanische Bodenbelagshersteller Mohawk Interesse an Balta habe, aber weniger bezahlen will. Das Unternehmen galt auch als Kaufinteressent für Armstrong, hat nach US-amerikanischen Quellen diesbezüglich aber sein Interesse relativiert. Pikant ist, dass die Mohawk-Tochter Unilin erst kürzlich Laminatfußbodenhersteller Balterio, der zur Hälfte von Balta kontrolliert wird, wegen angeblicher Patentrechtsverletzungen verklagt hatte.-