Bodenprofis recherchieren fleißig im Netz. Einer Studie zufolge nutzen sie das Internet häufiger für berufliche Fragen als die Berufsgruppe der Maler.
Vor allem für Lösungen, die zum Bodenaufbau benötigt werden, dient das Internet als rege frequentierte Informationsquelle. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, für die Thomsit mit der Universität Erlangen-Nürnberg kooperierte. Basis der Arbeit war eine Befragung, die Uni-Absolventin Michaela Weiß im Zuge der letzten Fachmesse „Estrich, Parkett, Fliese“ (EPF) in Feuchtwangen durchgeführt hatte. Rund 270 Handwerker hatten sich dem in Zusammenarbeit mit dem Thomsit-Marketing branchenspezifisch erarbeiteten Fragenkatalog gestellt. Die empirisch gewonnenen Ergebnisse wurden abschließend in Relation zu einer bereits vorliegenden Studie unter Malern und Lackierern gesetzt.
Je komplexer das Gewerk, desto mehr Zeit im Netz
Im direkten Vergleich zeigt sich, dass Boden- und Parkettleger mehr Zeit für berufliche Themen im Internet verbringen als Maler und Lackierer, die nicht am Boden aktiv sind. „Während Bodenleger durchschnittlich rund 57 Prozent ihrer Internetbesuchszeit für berufliche Fragen aufwenden, nutzen Maler und Lackierer das Internet in ihrer Recherche zu Wand-spezifischen Themen zu etwa 28 Prozent“, erläutert Weiß. Begründet sieht die Marketing-Expertin den Unterschied in der höheren Komplexität des Gewerks Fußboden und erläuterungsbedürftigen Produkten.
Insgesamt betrachtet zählt das Internet heute neben Schulungen/Seminaren/Messen sowie Fachzeitschriften zu den wichtigsten Informationsquellen für Bodenprofis. Immerhin 68 Prozent aller befragten Bodenleger verfügen über einen eigenen Internetanschluss, 26 Prozent zusätzlich über einen mobilen Zugang.