Wie dick ein schwimmender Estrich sein muss, hängt davon ab, was er tragen soll und wie stark die Dämmschicht darunter nachgibt. Der Rechner ermittelt die Mindest-Nenndicke aus Estrichart, Biegezugfestigkeitsklasse, Nutzlast und Zusammendrückbarkeit der Dämmung. Bei Heizestrich mit Rohren im Estrich kommt der Rohrdurchmesser hinzu. Dazu nennt er die Bezeichnung für die Ausschreibung und die Werte, die die Bestätigungsprüfung erreichen muss.
Ergebnis
Das Ergebnis wird berechnet …
So rechnet der Rechner
- Grundlage ist DIN 18560-2. Sie ordnet jeder Kombination aus Estrichart, Festigkeitsklasse und Lastbereich eine Nenndicke zu. Die vier Lastbereiche reichen bis 2, 3, 4 und 5 kN/m² Flächenlast mit Einzellasten bis 1, 2, 3 und 4 kN.
- Die Dämmschicht darf in den beiden unteren Lastbereichen höchstens 5 mm nachgeben, in den beiden oberen höchstens 3 mm. Maßgebend ist die Summe aller Lagen.
- Unbeheizt und im untersten Lastbereich darf die Dämmung auch bis 10 mm nachgeben. Der Estrich wird dann 5 mm dicker.
- Ist die Dämmschicht höchstens 40 mm dick, darf ein unbeheizter Estrich 5 mm dünner sein, aber nicht unter 30 mm. Der Rechner zeigt diesen Wert getrennt an.
- Liegen die Heizrohre im Estrich (Bauart A), kommt ihr Außendurchmesser zur Dicke hinzu. In der Klasse F4 müssen mindestens 45 mm Estrich über den Rohren liegen, bei Calciumsulfat-Fließestrich mindestens 40 mm.
- Wer statt des Lastbereichs die Nutzung wählt, bekommt den kleinsten Lastbereich, der Flächen- und Einzellast nach DIN EN 1991-1-1/NA abdeckt. Maßgebend bleibt die Nutzlast aus der Planung.