Bildergalerie: Verlegeanleitung: Designbeläge an Wänden

Verlegeanleitung: Vinylböden im Badezimmer
© Mapei
Sollen Vinylbeläge in Feuchträumen und Nassbereichen an die Wand, gilt es, den Aufbau gegen ein Eindringen von Wasser und Feuchtigkeit abzudichten. Drei Klassen sind für die Verlegung von Desingbelägen relevant, davon muss in zwei Klassen eine Verbundabdichtung eingebaut werden. Der Einsatz an Boden und Wand setzt zusätzlich eine sorgfältige Planung voraus und erfordert die Verwendung technisch ausgereifter Systemprodukte. Zunächst wird ein zementärer Rollkleber, zum Beispiel "Mapeguard WP Adhesive" gleichmäßig auf den ausreichend glatten und grundierten Untergrund aufgebracht. Im Bereich des Bodens ist vor Verklebung der Dichtbahn außerdem ein Gefälle zum Abfluss zu erstellen.
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Im Anschluss wird die Bahnenabdichtung verlegt, beispielsweise "Mapeguard WP 200". Nach der Verlegung muss diese vorsichtig angerieben werden, um Lufteinschlüsse zu vermeiden. Die Bahnenabdichtung kann in Bereichen mit Wassereinwirkungsklassen W1-I und W2-I nach DIN 18534 eingesetzt werden.
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Die Stöße zwischen den Bahnen werden mit zementärem Kleber (z. B. "Mapeguard WP Adhesive") und Dichtband (z. B. "Mapeguard ST") zusätzlich abgedichtet. Alternativ können die Bahnen mit einer Überlappung von fünf Zentimetern ausgeführt werden. Überschüssiges Material einfach glattstreichen. Wandecken sowie der Übergang von Boden zu Wand sind ebenfalls mit Dichtband abzudichten.
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Für Innen- und Außenecken sowie für Rohrdurchdringungen gibt es spezielle Form­teile, die mit dem zementären Kleber zum Schluss abgedichtet werden. Die dabei entstandene Wannenausbildung schützt die Bauteile vor eindringender Feuchtigkeit.
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Im Bereich der Abflüsse ist die Dichtbahn entsprechend auszuschneiden und mit Dichtstoff (z. B. "Mapeflex MS 45") abzudichten. Überschüssiges Material muss glattgestrichen werden, um Unebenheiten zu vermeiden, da sich diese im Belag abzeichnen würden.
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Die Verlegung der Designbeläge erfolgt mit einem einkomponentigen, wasserfesten Polymerklebstoff, z.B. mit "Ultrabond Eco MS 4 LVT", unter Verwendung einer TKB A2 Zahnung. Für den Wandbereich empfiehlt Mapei die standfeste Version des Klebstoffes "Ultrabond Eco MS 4 LVT/Wall". Die Beläge müssen ordentlich angedrückt werden, um eine gute Rückseitenbenetzung zu erzielen.
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Zur Erzielung einer besonderen Optik können die Beläge auf Fuge verlegt und nach Aushärtung des Klebstoffes ausgefugt werden. Dazu eignet sich laut Mapei zum Beispiel der flüssige Akzentstreifen "Flexcolor 4 LVT". Die Polymerfuge ist demnach gebrauchsfertig, leicht zu verarbeiten und sorgt für täuschend echte Fliesenimitationen. Rückstände des Fugenmaterials können ohne Wartezeit mit einem Viskoseschwamm gereinigt werden. Eine saubere Belagoberfläche ist an der Stelle wichtig, um Haftungsprobleme der nachfolgenden Versiegelung auszuschließen.
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Bei Verlegung von LVTs in der Dusche ist die Rutschklasse B nach DIN 51097 erforderlich. Diese kann nachträglich mit einer 2K PU-Versiegelung auf den Belag aufgebracht werden, hier: "Mapecoat 4 LVT". Gleichzeitig werden Fugen sicher abgedichtet, was die Reinigung der Oberfläche während der Nutzung erleichtert. Nebenbei schützt die Versiegelung dauerhaft vor einer Vergilbung der Dekore. Zu guter Letzt werden Eck-, Anschluss- und Bewegungsfugen mit dem passenden Silikonmittel abgedichtet, z.B. mit "Mapesil AC".
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