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Untaugliche Prüfmethode

Mieten, kaufen, sparen? Das ist nicht etwa eine neue Doku-Soap, sondern eine Frage, die sich bodenlegende Handwerker bei der Zusammenstellung ihres Werkzeugkoffers oder Maschinenparkes stellen sollten.  In unserem Beitrag ab Seite 36 dieser bwd-Ausgabe haben wir am Beispiel eines selbstfahrenden Strippers einmal vorgerechnet,  wann sich die eigene Anschaffung amortisiert. Am falschen Fleck sparen Sie aber in jedem Fall, wenn Sie sich mit veralteten oder verschlissenen Werkzeugen zufrieden geben. Wer hier nach dem Motto „das tut’s schon noch“ verfährt, zahlt am Ende drauf. Wer beispielsweise mit dem falschen Werkzeug an komplexe Untergrundsanierungen rangeht, verliert viel Zeit. Abgesehen davon ist es dem Image nicht gerade zuträglich. An der Ausrüstung erkennt man den Profi. Wer hier schon amateurhaft auftritt, kann kaum hochpreisig verkaufen.

Ein Ausweis von Kompetenz ist auch der Einsatz emissionsgeprüfter Verlegewerkstoffe. Bei ihrem Besuch in der Redaktion zogen der GEV-Vorsitzende Stefan Neuberger und GEV-Geschäftsführer Klaus Winkels eine Bilanz über den 1997 ins Leben gerufenen Emicode (Lesen Sie hierzu das Interview ab Seite 22). Inzwischen setzen über 100 Hersteller auf das Label. Über 4.400 Emicode-Klebstoffe, -Spachtelmassen, -Grundierungen und -Dichtstoffe stehen dem Handwerker heute zur Verfügung. Ihr Einsatz bedeutet für den Endverbraucher und letztlich auch für den Verarbeiter maximale Sicherheit.

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