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Heimtextil 2016 Die Messe für Wohn- und Objekttextilien eröffnet den Messereigen diesmal schon am Dienstag Trendmesser der Textilbranche

Die international ausgerichtete Messe Heimtextil auf dem Frankfurter Messegelände gilt als Indikator für die Stimmung in der Branche. Für 2016/17 haben die Kreativen vier Trendwelten ausgerufen. Zu sehen im "Theme Park", diesmal in Halle 6.0.

Rund 68.000 internationale Besucher kamen vergangenes Jahr zur Weltleitmesse Heimtextil für Wohn- und Objekttextilien nach Frankfurt am Main, um sich über die neuesten Trends zu informieren. Als Veranstaltung mit einer über 40-jährigen Tradition gilt die Heimtextil als wichtiger Indikator, welche Themen in der Branche angesagt sind und welche Entwicklungen sich am Markt abzeichnen. Als erste Fachmesse des Jahres ist die Heimtextil die Plattform für Hersteller, Handel sowie Designer aus der Hotellerie- und Architekturbranche. „Die Messe ist weit mehr als eine reine Produktshow. Netzwerken und die Inszenierung von Neuheiten stehen zunehmend im Vordergrund“, sagt Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies der Messe Frankfurt.

Von Dienstag, den 12. bis Freitag, den 15. Januar 2016 präsentieren mehr als 2.700 internationale Aussteller ihre Produkte den Fachbesuchern. Der in den vergangenen Jahren integrierte Samstag entfällt heuer – auf vielfachen Wunsch der Aussteller. Denn für viele Besucher, gerade für die Fach- und Einzelhändler, ist der Samstag nach wie vor ein wichtiger Verkaufstag, gerade auch hinsichtlich der Positionierung des stationären Handels gegenüber dem E-Commerce.

Außerdem setzt die Heimtextil ihr Konzept vom Vorjahr fort, die neuesten Trends in einem separaten „Theme Park“ zu präsentieren. Zu finden ist dieser heuer in Halle 6.0. Ausschlaggebend für die neue Positionierung war den Verantwortlichen die zentrale Lage für die in der Vergangenheit stark frequentierte Schau. „Der ‚Theme Park‘ gilt als Inspirationsareal und Publikumsmagnet mit  Strahlkraft über die komplette Messe und dient damit als erste Anlaufstelle“, erklärt Olaf Schmidt und weiter: „Die Aussteller und Besucher dürfen einer aufwändig gestalteten Schau entgegenfiebern.“

Das Zuhause soll eine Oase der Ruhe sein

Die Trendthemen für die Saison 2016/17 wurden bereits im März von sechs internationalen Design­agenturen im Rahmen des „Trendtable“ erarbeitet. Dabei stellten die Designer eine Vielzahl richtungsweisender Projekte aus Architektur, Interieur, Mode, Kunst und Lifestyle aus allen Teilen der Welt vor. Der Überbegriff der neuen Trendthemen heißt „Well-Being 4.0“, angelehnt an den Begriff „Industrie 4.0“, der für digitale und individuelle Lösungen steht. Den menschlichen Aspekt wieder ins Design zurückzuholen, ist dabei laut der Designteams von grundlegender Bedeutung. In einer Zeit des überbordenden Informationsaustausches sucht der Mensch in seinem Zuhause einen Ort der Ruhe, wo die Einrichtung zum Wohlfühlen einlädt. Die Trendthemen heißen „Energise“, „Protect“, „Nourish“ und „Enrich“. Beteiligt waren die WGSN Group (USA), die eine federführende Rolle bei der Umsetzung im „Theme Park“ gespielt hat, sowie Designer und Teams aus Japan, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden.

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