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PCI und Thomsit mit neuem Eigentümer

Die BASF hat ihre Bauchemie-Sparte, zu der auch die PCI Augsburg und die Marke Thomsit gehören, an eine amerikanische Beteiligungsgesellschaft verkauft. Wenn die Wettbewerbshüter zustimmen, soll der Deal bis Herbst 2020 perfekt sein.

Neuer Eigentümer der BASF-Sparte Bauchemie wird Lone Star Funds, eine Tochtergesellschaft des global agierendenen US-amerikanischen Private-Equity-Unternehmens Lone Star. Der Kaufpreis ohne Berücksichtigung von Barmitteln und Finanzschulden beträgt 3,17 Milliarden Euro. Mit dem Abschluss der Transaktion wird im dritten Quartal 2020 gerechnet, sofern die zuständigen Wettbewerbsbehörden zustimmen.

"Unser Ziel war es, ein neues Zuhause für unser Bauchemiegeschäft zu finden, wo es sein volles Potenzial ausschöpfen kann", sagte Saori Dubourg, Mitglied des Vorstands der BASF SE und zuständig für das Bauchemiegeschäft. "Unter dem Dach von Lone Star kann sich das Construction-Chemicals-Team mit einem branchenspezifischen Ansatz auf weiteres Wachstum konzentrieren."

"Das BASF-Bauchemiegeschäft passt sehr gut zu unserem Portfolio und ergänzt unsere Investitionen in der Baustoffindustrie", sagte Donald Quintin, President für Europa bei Lone Star. "Wir schätzen das branchenweit anerkannte Wissen und die Kompetenz der Bauchemie-Experten von BASF. Davon zeugt auch die Erfolgsbilanz ihrer innovativen Produkte und die vielversprechende Forschungspipeline. Wir freuen uns, gemeinsam eine wachstumsorientierte Geschäftsstrategie zu verfolgen."

Mit mehr als 7.000 Mitarbeitern verfügt das BASF-Bauchemiegeschäft über Produktionsstätten und Vertriebsbüros in mehr als 60 Ländern und erzielte im Jahr 2018 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

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