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Österreich: Baustoffindustrie erwartet bis Jahresende eine rote Null

Entgegen dem Trend gibt es bei Bodenbelägen in Österreich trotz Corona Erlöszuwächse. Das zeigen aktuelle Daten einer Konjunkturbefragung des Marktforschungsinstituts Banchenradar.com.

Wenngleich der durch die Covid 19 - Pandemie bedingte Lockdown in der Bauwirtschaft in Österreic h vergleichsweise überschaubar war, sanken im ersten Halbjahr 2020 die Erlöse der Hersteller von bauaffinen Produkten auf breiter Front. Gegen den negativen Trend entwickelten sich im ersten Halbjahr 2020 nur einige wenige Warengruppen. Im Wesentlichen handelte es sich dabei entweder um Waren der Innenausstattung oder Produkte aus dem Bereich Sonnenschutz. Erlöszuwächse zwischen rund zwei und fünf Prozent gab es nach Angaben von Branchenradar.com beispielsweise bei Parkett, Elastischen Bodenbelägen, Wandfarben und Sanitärkeramik.

Alles in allem sank im ersten Halbjahr des laufenden Jahres der Umsatz in den 39 untersuchten Warengruppen im Durchschnitt um 2,6 Prozent gegenüber Vorjahr. Bis Jahresende sollte diese Delle allerdings nahezu zur Gänze ausgeklopft sein.

Unzureichende Personalkapazitäten

Gebremst wird der Aufholprozess allerdings nach wie vor von unzureichenden Personalkapazitäten im Bauhandwerk. Zum einen gelingt es vielen Unternehmen nicht, qualifizierte Arbeitskräfte zu rekrutieren. Zum anderen ist aber auch im Handwerk selbst die Skepsis gegenüber Personalaufstockungen groß.

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