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Nora Systems: Digitalisierung der Produktion fortgesetzt

Nora Systems konnte seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Prozent steigern. Daneben investierte das Unternehmen in zwei automatische Vulkanisationspressen am Standort in Weinheim für eine langfristige Automatisierung der Produktionsprozesse.

Der Weinheimer Kautschuk-Bodenbelaghersteller Nora Systems führt seinen Wachstumskurs weiterhin fort: So konnte das Unternehmen 2017 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Prozent von 221,1 auf 229,1 Millionen Euro steigern.

Lediglich das EBITDA verzeichnete einen Rückgang um 15,2 Prozent von 44,2 auf 37,5 Millionen Euro. Die Gründe hierfür sind sowohl die gestiegenen Preise an den Rohstoffmärkten als auch die hohen Investitionen in die Vertriebsorganisation von Nora Systems, beispielsweise für die Expansion im nordamerikanischen Markt.

Langfristiges Ziel: Automatisierung der Produktionsprozesse

Am Standort in Weinheim setzte das Unternehmen die Investitionen in Höhe von 8,1 Millionen Euro fort. Nachdem 2017 bereits eine neue Stanze für die Kautschukfliesen der Produktreihe "Norament" implementiert wurde, folgte im ersten Quartal 2018 die Inbetriebnahme von zwei automatischen Vulkanisationspressen. "Damit ebnen wir weiter den Weg in Richtung Automatisierung der Produktionsprozesse", erklärt Dr. Peter Schwarzenberger, CTO bei Nora Systems.

Eine Effizienzsteigerung um 30 Prozent ist bereits sichtbar: Wo jetzt nur noch zwei Maschinen zur Herstellung der quadratmetergroßen Kautschukfliesen eingesetzt werden, waren laut Nora Systems zuvor fünf mechanische Pressen nötig. Daneben schaffen die Maschinen eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen, "da durch die automatisierten Abläufe weniger Kraftaufwand und körperlicher Einsatz notwendig sind", sagt Produktionsleiter Torsten Nahe.

Auch in der Verwaltung wurden in den letzten Monaten zahlreiche Geschäftsvorgänge automatisiert. Den nach außen hin deutlich sichtbarsten digitalen Fortschritt stellt die neue Website von Nora Systems dar, die im September 2017 online gegangen ist.

Strom nur noch aus erneuerbaren Energien

Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist im letzten Jahr europaweit enorm gestiegen. Hier bieten sich neue Möglichkeiten, die auch Nora Systems fortan nutzen wird: Denn ab 2018 bezieht das Unternehmen seinen kompletten Strombedarf aus erneuerbaren Quellen, genauer gesagt aus den Ørsted Offshore-Windparks in der dänischen Nord- und Ostsee.

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