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10. IHD-Kolloquium in Dresden: Zwischenstände, Ergebnisse und Ausblicke Im Dschungel der Prüfmethoden

Sensoren messen Feuchte und Gewicht

Dipl.-Ing. Rainer Otto (Döscher Microwave Systems GmbH) stellte den Stand der Online-Feuchte- und Flächengewichtsmessung bei imprägnierten Papieren, Holz- und Klebstoffschichten mittels Mikrowellen-Resonanz-Technologie vor. Otto arbeitet für ein Unternehmen, das sich seit Jahren mit Mikrowellensensoren beschäftigt. Die Messtechnik, die in einer großen Bandbreite an individuellen Prüflösungen im laufenden Prozess in der Industrie eingesetzt wird, misst laut Otto dichteunabhängig – sowohl den Kern als auch die Oberflächenfeuchte – temperaturkompensiert, schnell, berührungslos, wartungs- und zerstörungsfrei sowie präzise.

In einem zweiten Referat ging Dr. Rico Emmler auf ein Forschungsprojekt zu Prüfverfahren  für neuartige strukturierte Laminatfußböden ein. Dieses basiert darauf, dass existierende Abriebsprüfverfahren für Oberflächen mit tiefen Strukturen keine mit der Praxis korrespondierenden Ergebnisse liefern. Dabei führt die Prüfung der Stoßfestigkeit oft zu nicht reproduzierbaren Resultaten und auch das Aufpolierverhalten matter Strukturen sei noch nicht weiter untersucht. Dr. Rico Emmler hat deswegen in Zusammenarbeit mit seinen Mitarbeitern ein Taber-Abraserverfahren mittels Sandpapier für tiefe Strukturen entwickelt. Zur Prognose des Aufpolierverhaltens von matten Strukturen eignet sich das Martindalegerät, heißt es weiter zu dem Projekt, das noch nicht abgeschlossen ist.

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