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roomy-Zukunftsforum Boden und Raum Fit für die jungen Bodenleger von morgen

Die Zukunft im bodenlegenden Handwerk meistern ist zumindest für die Teilnehmer des roomy-Branchenevents jetzt kein Problem mehr. Denn sie wissen jetzt wie die Jugend tickt und worauf es ankommt, wenn man junge Talente finden und fördern will. Erklärt haben es die Besten die Branche und die Jugendlichen selbst.

Fit für die jungen Bodenleger von morgen

„Next Generation. Jugend von heute. Bodenhandwerk von morgen.“ So lautete das Motto des diesjährigen roomy-Zukunftsforum Boden Raum. Dafür haben sich Vertreter aus Handel, Handwerk und Industrie in München zusammengefunden und informierten sich über das „Mysterium Jugendlicher“.

19-Jähriger fasziniert die Bodenbranche

Für erhellende Momente bei den Zuhörern sorgte Philipp Riederle mit seinem überaus spannenden und unterhaltsamen Vortrag zum Thema „Wer wir sind und was wir wollen“. Der 19-jährige ist ein absolutes Ausnahmetalent, wenn es darum geht, den älteren Generationen zu erklären, wie die Jugend tickt. „Wir sind hoch motiviert und wollen zeigen, was wir können“, erklärt Riederle. Auch wenn das Geld nicht im Vordergrund steht, spiele bei der Jobwahl eine angemessene Bezahlung ebenso eine wichtige Rolle, wie die Möglichkeit im Betrieb die Chance zu bekommen, selbst Verantwortung zu übernehmen – auch als Auszubildender.

Bahlos Studie zeigt es: Es mangelt an Information

Riederles Vortrag passte perfekt zum vorgehenden umfassenden Einblick in die jugendlichen Lebenswelten von Dr. Nils Bahlo. Er stellte dem Auditorium eine Studie vor, die zeigt, was Jugendliche von einer Ausbildung im Bodenhandwerk halten, wie diese sich über das Bodenhandwerk informieren und was sie sich von einer möglichen Beschäftigung in diesem Metier wünschen. Die Erkenntnisse: Bodenhandwerk hat für die befragten Jugendlichen etwas mit „auf dem Boden rumkriechen“ zu tun, es herrscht Informationsmangel über das Berufsbild, daraus resultiert Zurückhaltung.

Volle Workshops

Die Zukunftsforum-Teilnehmer hatten jeweils vormittags und nachmittags die Wahl zwischen vier praxisorientierten Workshops: Udo Herrmann gab Tipps, wie man gute Auszubildende findet und bindet, Dr. Nils Bahlo und Marcel Fladrich zeigten wie man Facebook und Co. für sich nutzen kann, Prof. Dr. Rapp stellte in Live-Vorführungen die neusten Erkenntnisse on der Fußbodentechnik durch Wärmebilder vor und mit Heinz-Dieter Altmann konnten die Teilnehmer über Schadensfälle diskutieren und so von den Fehlern anderer lernen.

Eine Afghane berührt die Bodenleger

Eine faszinierende Azubi-Geschichte kam bei der Podiumsdiskussion moderiert von Chrissie Weiss zu Tage. Der junge Afghane Esmatullah Azimi berichtete von seiner Flucht aus der Heimat und davon, wie er schließlich beim Ausbildungsbetrieb FP-Parkett eine Chance erhielt und jetzt überglücklich ist den Beruf des Bodenlegers erlernen zu dürfen.

Für große Begeisterung sorgte auch Stefan Verra mit seinem lebhaften Vortrag über die Wirkung von Körpersprache.

Feierlicher Höhepunkt: roomy-night

Nach einer gelungenen Tagesveranstaltung fand der Tag seinen Höhepunkt in der roomy-award-Verleihung 2014 im Bräuhaus Hacker-Pschorr. Dort ließen die rund 250 Teilnehmer den Tag in bayerischem Ambiente gemeinsam ausklingen.

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