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FEP: Parkettverbrauch in Europa nimmt zu

Die europäischen Parkettmärkte gewinnen im Frühjahr an Dynamik, sehen sich aber einer schwierigen Rohstoffversorgung gegenüber. Das teilt der Verband der Europäischen Parketthersteller (FEP) mit.

Der FEP-Vorstand hat am 15. April 2021 virtuell getagt und unter anderem die Parkettsituation auf den europäischen Märkten diskutiert. Die europäischen Parkettmärkte waren mit stabilem bis leicht steigendem Verbrauch in das Jahr gestartet. Dieser positive Trend beschleunigt sich, immer noch getrieben von der Renovierung, im März und April. Die vorläufigen Ergebnisse für das erste Quartal zeigen einen steigenden Parkettverbrauch in allen Ländern außer Spanien.

Diese positiven Entwicklungen werden jedoch durch das Problem der knappen Versorgung mit Rohstoffen und deren deutlich steigenden Kosten gedämpft. Dieses Phänomen betrifft nicht nur Holz und Holzwerkstoffe, sondern auch Leime, Lacke, Verpackungen, etc.

Einige Märkte im Detail:

Deutschland

Januar und Februar waren bedingt durch die Schließung von Baumärkten in den meisten Bundesländern ruhige Monate auf dem deutschen Parkettmarkt. Dennoch hat sich die Situation im März verbessert und boomt nun im April. Die Renovierung treibt den positiven Trend weiter an, während, wie in ganz Europa und darüber hinaus, die Verfügbarkeit und die Kosten von Rohstoffen ein Thema sind.

Österreich

Der österreichische Parkettmarkt entwickelt sich gut (+10% für das 1. Quartal 2021 im Vergleich zum gleichen Zeitraum in 2020), obwohl die Verknappung und Verteuerung aller Rohstoffe Sorgen bereitet.

Schweiz

Der lang erwartete Anstieg der Renovierungsrate und der Verwendung von Holz bei der Renovierung stützt den Schweizer Parkettmarkt, der in den ersten drei Monaten des Jahres 2021 um 5% gewachsen ist. Die Frage ist, ob dieser positive Trend nachhaltig ist. Fragen der Rohstoffverfügbarkeit und -kosten betreffen insbesondere HDF und andere Holzwerkstoffe.

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