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Parkettverbrauch: Wachstumskurve schwächt sich ab

Der europäische Parkettverbrauch stieg im 1. Halbjahr 2021 beflügelt vom Renovierungsmarkt weiter an. Problematisch bleibt die Rohstoffversorgung.

Der Vorstand der Föderation der Europäischen Parkettindustrie, FEP, traf sich am 21. Oktober 2021 anlässlich des 45. FEP-Parkettkongresses in Athen und diskutierte unter anderem die Parkettsituation auf den europäischen Märkten. Der Parkettverbrauch ist im 1. Halbjahr 2021 auf allen europäischen Märkten gestiegen. Grund dafür seien vor allem die durch Covid ausgelöste Fokussierung auf die eigenen vier Wände und Renovierungsarbeiten. Es wird erwartet, dass der Markt bis zum Ende des Jahres weiterwächst, sich dann aber abschwächt.

Die Verfügbarkeit und Erschwinglichkeit von Rohstoffen bleiben kritisch. Die Parkettbranche rechnet nicht damit, dass sich die Situation vor dem Frühjahr 2022 entspannt. Zu diesem Problem kommen Verwerfungen in der Logistik und ein Mangel an Fachkräften sowohl in der Parkettproduktion als auch im Handwerk.

In der DACH-Region stellt sich die Situation wie folgt dar

Österreich: Der Parkettverbrauch auf dem österreichischen Markt ist im 1. Halbjahr 2021 um 10% gestiegen. Die Wachstumskurve schwächt sich bis zum Jahresende hin ab. Die Verfügbarkeit von Rohstoffen (Eiche, Fichte) ist angespannt.

Deutschland: Der deutsche Parkettverbrauch stieg in der ersten Jahreshälfte 2021 zwischen 8% und 10%. Inzwischen flacht auch hier der Markt ab. Grundsätzlich bleibt die Verfügbarkeit von Rohstoffen ein Problem.

Schweiz: Der Schweizer Parkettmarkt wuchs im 1. Halbjahr 2021 um 9,6% im Vergleich zum Vorjahr. Eine Prognose der künftigen Entwicklung in der Schweiz ist schwierig.

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