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Egger: Holzeinkauf ist EUTR-konform

Die Egger Gruppe unterzog ihre Holzlieferkette einer zusätzlichen Überprüfung durch eine unabhängige Überwachungsorganisation. Diese bestätigte: Das Sorgfaltspflichtsystem ist EUTR-konform und die Legalität des eingesetzten Holzes sichergestellt.

Die Egger Gruppe mit Firmensitz in St. Johann in Tirol setzt sich nach eigenen Angaben für eine nachhaltige Holzwirtschaft und einen verantwortungsvollen Umgangs mit Ressourcen ein. Für die nachhaltige Beschaffung sei es für das Unternehmen selbstverständlich, nationale und europäische Gesetze, insbesondere die EU-Holzhandelsverordnung (EUTR), einzuhalten.

Nun hat Egger sein angewendetes Due Diligence System (DDS-Sorgfaltspflichtsystem) und die Lieferketten aus Risikoländern (Russland, Weißrussland, Ukraine) einer zusätzlichen Überprüfung durch eine unabhängige Überwachungsorganisation unterzogen. Dieses unabhängige Audit bestätigt: Das Sorgfaltspflichtsystem von Egger ist EUTR-konform und die Legalität des eingesetzten Holzes absolut sichergestellt.

Um jegliches Risiko der Illegalität von Holz weitestgehend zu minimieren, setzt Egger nach eigenen Angaben bei der Auswahl und Kontrolle seiner Lieferanten seit jeher auf sehr strenge Regeln und Standards, die neben der vollständigen Dokumentation und Prüfung der Herkunft auch eine enge Zusammenarbeit mit nationalen und europäischen Behörden beinhalten. Egger hat dieses DDS (Sorgfaltspflichtsystem) mit seinen Kontrollmaßnahmen mit Inkrafttreten der EU(VO) 995/2010 in Zusammenarbeit mit externen Beratern entwickelt und freiwillig an die verantwortlichen Behörden übermittelt.

Lieferkette bis in den Wald überprüft

Im Rahmen dieses Audits wurden für das Egger-Werk Radauti, Rumänien, alle EUTR-relevanten "Marktteilnehmer“-Fälle, bei denen das Unternehmen Erstinverkehrbringer von Holz in die EU ist, einer detaillierten Überprüfung unterzogen. Insbesondere wurden Importe aus der Ukraine und Weißrussland geprüft. Besonders hervorzuheben sei, dass anlässlich kritischer Berichterstattungen ein besonderes Augenmerk auf staatliche Forstämter in der Ukraine gelegt wurde und diese einer genauen Überprüfung durch die ukrainischen Forstexperten der SGS bis in den Wald hinein unterzogen wurden.

Prüfung in allen Punkten bestanden

Das Ergebnis des Audits fiel positiv aus: Egger hat demnach geeignete Risikominderungsmaßnahmen ergriffen, kann alle geforderten Nachweise und Belege erbringen und damit die Konformität mit den Gesetzesanforderungen nachweisen. "Das Zertifikat ist eine weitere Bestätigung dafür, dass Egger seinen Sorgfaltspflichten in allen Belangen vollumfänglich nachkommt.

Im Audit wurden keine Abweichungen festgestellt – das spricht für die Qualifikation und Sorgfalt unserer Mitarbeiter, für die Qualität unseres Due Diligence Systems und für die Wirksamkeit der implementierten Managementsysteme“, sagt Walter Schiegl, in der Egger Gruppenleitung verantwortlich für Technik, Produktion und Einkauf.. Zugleich betont er: "Wir haben somit ausreichend Maßnahmen getroffen, um Holz aus nicht nachhaltiger Forstwirtschaft bestmöglich auszuschließen und das Risiko so weit als nur möglich zu minimieren. Damit haben wir die uns gegebenen Möglichkeiten ausgeschöpft.“

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