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Der europäische Parkettmarkt legt 2019 moderat zu

Nach leichter Schrumpfung im Jahr 2018 haben die Verbrauchszahlen für Parkett in Europa für 2019 wieder angezogen.

Die konsolidierten Daten, die der Verband der Europäischen Parkettindustrie (FEP) heute vorgelegt hat, weisen für 2019 gegenüber 2018 einen Anstieg beim Verbrauch um 1,2 % auf 81.766.700 m² aus. Wie üblich weisen die Ergebnisse von Land zu Land Unterschiede auf. Die Marktverbesserung ist hauptsächlich auf den gestiegenen Parkettverbrauch in Deutschland, Polen, Frankreich und Italien zurückzuführen. Skandinavien verzeichnet demgegenüber im Vergleichszeitraum Rückgänge.

Die Produktion im FEP-Gebiet stieg gegenüber Vorjahr um 1,6 % und überschreitet damit die Schwelle von 78 Millionen Quadratmetern. Die Anteile der unterschiedlichen Parkett-Typen unterliegen kaum Schwankungen. An erster Stelle steht Mehrschichtparkett mit einem Anteil von 83 % (2018: 82 %), gefolgt von Massivparkett (einschließlich Lamparkett) mit 16 % (2018: 17 %) und Mosaikparkett mit einem stabilen Marktanteil von 1 %.

In absoluten Produktionszahlen nach Ländern behält Polen mit einem Anteil von 16,86 % seine Spitzenposition. Schweden belegt mit 14,5 %.den zweiten Platz gefolgt von Österreich mit 12,45 %, und Deutschland (11,25%).

Gemessen am Verbrauch pro Land festigt Deutschland mit 21,08 % seine Spitzenposition. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Frankreich mit 10,60% und Italien mit 10,57%. Dahinter reihen sich Schweden (10,07%) Österreich (8,04%), der Nordische Cluster (7,21%), die Schweiz (7,02%) und Spanien (7,02%).

Verbrauch pro Kopf

Was den Pro-Kopf-Verbrauch an Parkett betrifft, liegt Schweden mit 0,80 Quadratmetern vorn vor Österreich (0,74 m²), Estland (0,73 m2) und der Schweiz (0,67 m2). Im gesamten FEP-Bereich bleibt der Verbrauch pro Einwohner mit 0,19 m² im Jahr 2019 stabil.

Verwendung der Holzarten

Bei den verwendeten Holzarten blieb der Anteil der Eiche 2019 mit 80,6% im Vergleich zu 80,3% 2018 stabil. Tropische Holzarten machen 3,4% des verwendeten Holzes aus. Esche und Buche bleiben mit 7,2 % und 2,0 % die beiden anderen am häufigsten gewählten Holzarten.

Der FEP rechnet kurz- bis mittelfristig nicht damit, an das "Umsatzniveau vor Corona" anknüpfen zu können.

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