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BEB/IBF: Werner Hagen Schnell im Alter von 77 Jahren verstorben

Am 24. März 2019 verstarb der frühere Geschäftsführer des Bundesverbandes Estrich und Belag e. V. (BEB) und Leiter des Instituts für Baustoffprüfung und Fußbodenforschung (IBF), Werner Hagen Schnell, im Alter von 77 Jahren.

Wie das Institut für Baustoffprüfung und Fußbodenforschung (IBF) mit Sitz in Troisdorf mitteilte, verstarb der ehemalige Institutsleiter (1977 - 2002), Werner Hagen Schnell, am 24. März 2019 im Alter von 77 Jahren. Der Diplomingenieur verantwortete zudem in den Jahren 1977 bis 2000 die Geschäftsführung des Bundesverbandes Estrich und Belag (BEB).

Werner Hagen Schnell, Jahrgang 1941, war in den 1960er und 1970er Jahren als Hochschulassistent im Otto-Graf-Institut der Universität Stuttgart beschäftigt. Nach seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter des deutschen Betonvereins in Wiesbaden übernahm er 1976 die Geschäftsführung des Bundesverbandes Estrich und Belag e. V. (BEB) und die Leitung des angeschlossenen Instituts für Baustoffprüfung und Fußbodenforschung (IBF).

Engagiert für das Estrichlegerhandwerk

Über 30 Jahre war Werner Hagen Schnell als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Estrichlegerhandwerk im Einsatz. In diese Zeit fallen auch zahlreiche wissenschaftliche und praxisorientierte Publikationen aus seinem Fachgebiet, von denen viele als Standardwerke gelten. "Nach wie vor finden seine technischen Veröffentlichungen im Rahmen seiner verbandlichen Tätigkeit große Beachtung in der Branche", schreibt Egbert Müller, ebenfalls öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger und Weggefährte Schnells beim IBF in seinem Nachruf. Werner Hagen Schnell habe an sämtlichen bestehenden technischen Regelwerken des Estrichlegerhandwerks auf nationaler und in den letzten Jahren auch auf europäischer Ebene entscheidend mitgewirkt.

"Werner Schnell war ein Glücksfall für den BEB. Er lebte und formte den BEB und das IBF mit den Mitgliedern und den Arbeitskreisen und entwickelte das Institut von seinen bescheidenen Anfängen zum führenden Kompetenzzentrum für den Fußbodenbau", schreibt Walter Böhl, Sachverständiger für das Estrichlegerhandwerk und ebenfalls Weggefährte von Werner Hagen Schell. Auch der Neubau des Institutsgebäudes gehe vor allem auf seine Initiative zurück. Er war an der Erarbeitung zahlreicher Normen, insbesondere der DIN 18 560 "Estriche im Bauwesen" maßgebend beteiligt.

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