Bildergalerie: Alte Werkzeuge für die Parkettverlegung

Alte Werkzeuge für die Parkettverlegung
© Buck Parkett- und Fußbodentechnik
Der hier dargestellte Nuthobel kam bei der Stabparkettverlegung zum Einsatz. Durch das Ablängen einzelner Parkettstäbe ging die rundumlaufende Nut verloren und musste wieder angebracht werden. Der Nuthobel besitzt dafür einen verstellbaren Anschlag mit einem entsprechenden Eisenhobel und einem Führungsschlitten. Aufgrund der Führung wurde eine saubere Nut hergestellt, die anschließend gefedert werden konnte. Bei einem massiven Stabparkett wurde die Nut im unteren Drittel des Stabs reingesägt. Durch Oberfräsen und Tischkreissägen ist dieses Werkzeug jedoch in Vergessenheit geraten.
Alte Werkzeuge für die Parkettverlegung
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Dieses kleine Werkzeug, das Streichmaß, enthält eine eingebaute Nadel, mit der jeder Handwerker Markierungslinien in einem vorher eingestellten Abstand parallel zur Kante hin in das Holz anzeichnen kann. Die Markierungslinien dienten als Führung für Sägeschnitte oder zum Ausstemmen des Holzes.
Alte Werkzeuge für die Parkettverlegung
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Die damaligen Sägen enthielten noch Seile, die von Hand immer wieder nachgespannt wurden. Dabei wurde das Seil gedreht und mit einem Holzstab anschließend fixiert. Die Spannung der heutigen Sägen erfolgt mit Metallseilen und einer Fixierung durch Drehschrauben. Das Schärfen des Sägeblatts erledigte der Handwerker selbst. Mit den unterschiedlichen Sägen wurde gerade und runde Schnitte ausgeführt.
Alte Werkzeuge für die Parkettverlegung
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Die Parkettlehre kam bei der klassischen Stabparkettverlegung zum Einsatz. Mit ihr wurden sowohl gerade Risse als auch Gehrungsrisse für die Verlegung angezeichnet. Die Gehrungsrisse wurden für die Fischgradverlegung benötigt. Einmal eingestellt, konnte der Handwerker alle Stäbe in derselben benötigen Länge anreißen. Anschließend wurden die Parkettstäbe gekürzt. Die Einstellung der gewünschten Länge an der Lehre führte zur Zeitersparnis. Bei massivem Stabparkett wurden einseitig die Federn in die Nut mit einem Hammer eingeschlagen. Diese Tätigkeit gerät aufgrund des modernen Fertigparketts immer mehr in Vergessenheit.
Alte Werkzeuge für die Parkettverlegung
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Der Schropp- oder Schrupphobel kam und kommt beim Abnehmen von dicken Hobelspänen zum Einsatz. Dabei geht es um das erste Glätten des Holzes. Man spricht vom Doppelhobel, weil er einen Spanbrecher enthält und über die Funktion verfügt, den abgenommenen Span zu brechen. Denn beim Hobeln kommt es zu einem höheren Widerstand, der Spanbrecher verhindert das Einreißen des Holzes.