Das von der Technischen Kommission Bauklebstoffe (TKB) gemeinsam mit dem Bundesverband Parkett und Fußbodentechnik (BVPF) herausgegebene TKB-Merkblatt 17 ist überarbeitet worden.
Dieses Merkblatt beschreibt die Auswirkungen des Raumklimas auf Bodenbeläge und Verlegewerkstoffe während der Verlegung und der Nutzung. Dazu werden die wichtigsten Parameter für das Klima in Innenräumen von Gebäuden und die zugehörigen Einflussfaktoren aufgelistet. Die TKB hat ferner die Inhalte der bisherigen TKB-Merkblätter 3, 4 und 7 (Kleben von Elastomer-Bodenbelägen, Kleben von Linoleum-Bodenbelägen und Kleben von PVC-Bodenbelägen) im neuen TKB-Merkblatt 21 "Kleben von elastischen Bodenbelägen" zusammengefasst. Das Merkblatt beschreibt wesentliche Eigenschaften der jeweils geeigneten Klebstoffe sowie deren Verwendung beim Kleben von Bahnen, Platten und Sockelleisten sowie der leitfähigen Verlegung.
„Obwohl die Normen DIN 18356 und DIN 18365 im Grundsatz sowohl für neue wie auch für alte, ggf. bereits genutzte, Estriche gelten, wird besonders in den Kommentaren nicht deutlich unterschieden, ob bestimmte Prüfungen und Beurteilungen gleichermaßen für alte wie für neue Estriche durchzuführen sind. Eine der wichtigsten Prüfungen des Boden- bzw. Parkettlegers ist die, ob ein „[…] genügend trockener Untergrund […]“ vorliegt. Der TKB Bericht 12 untersucht, welche Kriterien für die Eigenschaften ‚alt‘ und ‚neu‘ in Frage kommen und welche Feuchtekennwerte dann bei diesen ‚alten‘ Estrichen zu erwarten sind“, teilt der Industrieverband Klebstoffe (IVK) in Düsseldorf mit. Die Diskussion zu diesem Thema sei innerhalb der Bodenbranche noch nicht abgeschlossen. Die TKB strebe „auf Basis dieses Berichts eine Diskussion mit den Handwerksverbänden an“, heißt es dazu in der Mitteilung.