Heftarchiv

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Alle Heftausgaben des Jahrgangs 2022
Ausgabe 01/2022
Versorgungsengpässe bei Rohstoffen und damit einhergehend nie gekannte Preissteigerungen, pandemiebedingte Kontaktbeschränkungen, die Kundennähe verlustig gehen ließen und das Endkundengeschäft ausbremsten... Das zweite Corona-Jahr hat der Fußbodenbranche einmal mehr einiges abverlangt. Gleichzeitig boomt der Bau und vielerorts kann das Handwerk die hohe Verbrauchernachfrage mangels Warenverfügbarkeit und fehlender Fachkräfte kaum bewältigen. Licht und Schatten lagen 2021 eng beieinander, aber unter dem Strich ist die Fußbodenbranche ordentlich über die Runden gekommen. Allerdings haben uns die letzten Monate gelehrt, dass es keine Gewissheiten gibt und Vorhersagen laufend korrigiert werden müssen. In das neue Jahr startet naturgemäß dennoch ein jeder mit Hoffnungen und Befürchtungen. Wir haben ab Seite 26 Vertreter aus Handwerk, Handel und Industrie um ihre persönliche Bilanz 2021 und einen Ausblick auf das Jahr 2022 gebeten. Die Antworten stimmen optimistisch. Wer nicht absperrt, verliert. Das ist die Quintessenz eines Schadenfalles, den wir ab Seite 32 vorstellen. Es geht um nachschiebende Feuchte aus der Betonkernaktivierung, die einem zweischichtigen Fertigparkett zugesetzt hat. Bei der gerichtlichen Auseinandersetzung stellte sich die Frage nach dem Verantwortlichen. Planer, Estrich- und Parkettleger standen am Pranger. Zum Jahresende hin sorgte nicht nur in der Klebstoffindustrie und im Handel eine Personalie für Gesprächsstoff: Thomas Müllerschön, bis 2018 Vorstandsvorsitzender der Uzin Utz AG, tritt im Januar seinen Job als Geschäftsführer bei der Kiesel Bauchemie in Esslingen an. Der fußballbegeisterte Topmanager, der die „Blauen“ 2018 auch deshalb verließ, um, wie er seinerzeit durchblicken ließ, fortan in der Champions League zu spielen, will künftig wieder lieber in der Bundesliga Tore schießen (siehe Seite 22). Man darf gespannt sein, wie sich die Verstärkung auf das Mannschaftsgefüge auswirkt. Den „Gelben“ ist mit Müllerschöns Verpflichtung jedenfalls ein echter Coup gelungen.