Heftarchiv

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Alle Heftausgaben des Jahrgangs 2021
Ausgabe 03/2021
Annehmen oder ablehnen?
Die einen legen Wert darauf, sich ihre ganz persönlichen Rosinen herauszupicken: Sie schwören seit Jahren auf die Grundierung von Anbieter A, die Spachtelmasse von Anbieter B und beim Klebstoff, da kommt nur Anbieter C in Frage. Für andere ist so ein individueller
Werkstoff-Mix keine Alternative. Für sie gilt: Lieber alle Verlegewerkstoffe aus der Hand eines Anbieters. Sogenanntes Arbeiten im System ist dann angesagt. Während die Rosinenpicker die Herstellerempfehlung, im System zu arbeiten, gerne mal als Bevormundung und absatzfördernde Verkaufsmasche abtun, schenken die Komplettanwender lieber dem Versprechen Glauben, wonach nur die aufeinander abgestimmten Produkte eines Herstellers sozusagen geprüfte Sicherheit bieten. Was ist dran an den Argumenten? Unser Beitrag ab Seite 28 zeigt auf, warum es durchaus Sinn macht, den Herstellerempfehlungen zu folgen.
Wenn Betonbodenplatten und Betondecken als beheizte Fußbodenkonstruktion
ausgebildet werden, spricht man von der sogenannten Betonkernaktivierung. Vor allem bei Passiv- und Niedrigenergiehäusern ist diese Heizmethode als ressourcenschonende
Alternative auf dem Vormarsch. Wie auf einem betonkernaktivierten Untergrund Bodenbeläge sicher verlegt werden können, steht jedoch weder in der Fachliteratur, noch in irgendwelchen Merkblättern etc. geschrieben. Und spätestens da beginnen für Parkett- und
Bodenleger die Probleme. Das Anmelden von Bedenken wird nämlich in der Regel vom Bauherr oder Architekten nicht akzeptiert. Auftrag annehmen oder ablehnen? Unser Beitrag ab Seite 36 kann hier zwar keine endgültige Empfehlung geben. Er will allerdings für eine Problematik sensibilisieren, die von allen Beteiligten eine schnelle Lösung verlangt.
Ausgabe 02/2021
Wohin geht der Trend bei Laminat und Designböden? Glaubt man den Herstellern, steigt vor allem die Nachfrage nach natürlichen und organischen Materialien. Gemeint ist dabei nicht so sehr der Einsatz von biologischen Rohstoffen – wenngleich die Herstellerseite inzwischen mit Nachdruck auf nachhaltige und wohngesunde „Fußbodenzutaten" setzt. Laut dem EPLF halten Konsumenten nach Produkten Ausschau, die, wie im Falle von Laminat, natürliche Materialien nachempfinden. Das ist per se nichts Neues: Bei den Dekoren dominieren seit Jahren Holz- und Natursteindesigns. Der Trend dürfte sich allerdings in Zeiten von Corona noch einmal verstärken. Wenn der zwanglose Aufenthalt in der Natur nicht mehr uneingeschränkt möglich ist, wächst der Wunsch, sich ein Stück Natur ins eigene Zuhause zu holen. Neben biophilen Designs sollen dem Wunsch wärmere und handgefertigte Fußboden-Optiken Rechnung tragen. Welche Trends die Sortimentsgestaltung 2021 noch beeinflussen, lesen Sie in den Beiträgen „Ambiente für das Homeoffice“ und „Wie von Hand gefertigt“ ab Seite 12.
Um Laminat geht es auch in einem Schadensfall, von dem bwd-Autor Beni Lysser ab Seite 38 berichtet. Aus seiner Sachverständigen-Erfahrung weiß er: Meist ist heutzutage bei Schäden an Laminatfußböden nicht das Material schuld, sondern Fehler bei der Verarbeitung. Viel zu oft werden nämlich immer noch nicht die Verlegerichtlinien und Angaben der Hersteller beachtet, die Laminatpaketen in der Regel als Beipackzettel beiliegen. Die Folgen sind dann, um im Bild zu bleiben, häufig Risiken und die im Bericht dargestellten unerwünschten Nebenwirkungen.
Dass man schadhaftes Linoleum nicht zwangsläufig austauschen muss, schildert die Fallstudie ab Seite 44. Binnen dreieinhalb Tagen sanierte das Team von Raumausstatter Voit aus Amerang den Fußboden in einer Grundschule. Eine nachhaltige Alternative für einen nachhaltigen Bodenbelag, wie ich finde.
Ausgabe 01/2021
Anders, aber nicht schlechter!
Das Arbeitsjahr 2021 beginnt für mich völlig ungewöhnlich. Seit 1996 ohne Unterbrechung katapultierte mich die Messe Domotex – und dann später im Zweijahres-Rhythmus zusätzlich die BAU in München und die CASA in Salzburg – sozusagen direkt aus den Weihnachtsferien zurück in die Branche. Mitten rein, von Null auf Hundert. Das war ein intensiver, aber aus fachjournalistischer Sicht ungeheuer ergiebiger Jahresauftakt. Auf den Messen traf man alte
Bekannte, lernte neue Gesichter kennen, man wurde im persönlichen Gespräch sensibilisiert für Themen, die die Branche in den nächsten Monaten bewegen würden, sichtete und bewertete Neuheiten und Trends. 2021 ist alles anders. Es finden keine Präsenzmessen statt. Das Arbeitsjahr beginnt so, wie das alte geendet hat: Mit Corona und den Folgen, die die Pandemie für unsere Arbeitsweise als Journalisten hat: Wir werden alle Informationen, die Sie für Ihren beruflichen Erfolg Monat für Monat benötigen, weiterhin in erster Linie vom Schreibtisch aus beschaffen. Das ist vielleicht für uns nicht ganz so spannend, aber es geht. Statt einem persönlichen Gespräch vor Ort verabreden wir uns zu einem Interview via Teams oder Zoom. Wir besuchen virtuelle Verbandstage, informieren uns in Webinaren und nehmen an Online-Pressekonferenzen teil. Wir setzen auf jeden Fall alles daran, Sie auch im neuen Jahr umfassend über alles zu informieren, was sich in der Branche tut. Und erfreulicherweise kann ich sagen: Trotz Corona tut sich was! Eine Fülle an Beispielen, die zeigen, dass die Branche nicht stillsteht, finden Sie im Branchenteil dieser bwd-Ausgabe. Über Herausforderungen, die im Baustellenalltag unabhängig von der Pandemie warten, lesen Sie
in unserem Technikteil. Auf unseren Produktseiten (ab Seite 30) stellen wir Ihnen eine Auswahl von Neuheiten vor, die die Hersteller – klarer Fall – auch ohne Messen auf den Markt bringen.