Die business- und serviceorientierte Gestaltung der Zahnkliniken „All Dente“ soll vor allem Männern die Abneigung gegen Praxisbesuche nehmen. Gute Hygieneeigenschaften waren beim Bodenbelag entscheidend, dazu überzeugte die Holzoptik.
Wellness auf dem Zahnarztstuhl
Ein Zahnarztbesuch ist kein Vergnügen. Genau das wollten der im Westfälischen beheimatete Zahnarzt Achim Sieper und Kerstin Sieper, Expertin für Planung, Konzeption und Betreuung von Praxen, ändern. Ihre Idee: Mit einem neuen Praxiskonzept sollen in den „All Dente“-Kliniken Wellness und Zahnbehandlung zusammengebracht werden.
Eines der zentralen Elemente bei der Einrichtung der Praxen in Kamen und Dortmund waren natürliche Werkstoffe. „In Dortmund wurde die Praxis von Beginn an auch als ‚Schaufenster‘ konzipiert: Transparent und einladend soll sie wirken, gegebenenfalls Schwellenängste senken und den Besuch so angenehm machen wie einen Cafébesuch“, erklärt Kerstin Sieper.
Dabei sind nicht zuletzt auch geschlechtsspezifische Eigenschaften und Gewohnheiten ausschlaggebend: „Das typische Weiß einer Praxis spricht überwiegend Frauen an. Männer hingegen haben eine gewisse grundsätzliche Abneigung gegen Praxisbesuche. In Dortmund haben wir die Räumlichkeiten bewusst so konzipiert, dass auch Männer ihre Scheu verlieren. Mit unserem Ambiente wollen wir ihnen eher ein business- und serviceorientiertes Gefühl vermitteln“, ergänzt Sieper. Dafür setzte die Inneneinrichterin auf Materialien wie Naturstein, Leder und Metall. Als Bodenbelag wurde passend dazu ein Holzdesign aus der „Authentic Plank-Kollektion“ von mFlor gewählt.
Holzoptik für eine angenehme Atmosphäre
In der Praxis in Kamen wurden etwa 1000 m² des Designbodens verlegt - und das nicht nur auf dem Boden. Alle Arbeitsflächen in den Praxisräumen wurden ebenfalls mit dem Material ausgekleidet. So entstanden besondere optische Kontraste. Neben der natürlichen Holzoptik war vor allem die Erfüllung der Hygiene- und Gesundheitsanforderungen entscheidend bei der Auswahl des Bodenbelags. Auch auf eine Trittschallreduzierung wurde geachtet.
Die Wirkung des Bodens können die Inhaber und Mitarbeiter jeden Tag erleben. „Die Menschen fühlen sich hier auf Anhieb sehr wohl“, erzählt Sieper.
Das Praxisteam weiß besonders die Widerstandsfähigkeit des Bodens zu schätzen. Selbst aufwändige Prozeduren mit starken Reinigungs- und Desinfektionsmitteln hinterlassen keine unerwünschten Spuren. Zudem sei die Nachgiebigkeit des Bodens vorteilhaft.
Dank seiner Materialeigenschaften sind kaum Gebrauchsspuren durch Beanspruchung wie etwa Straßensplit unter Schuhsohlen oder Rollstühlen zu befürchten. Die steckt der Boden ebenso locker weg wie verschüttete Substanzen oder Farbflecken.
Stärke, Dauerhaftigkeit und gutes Aussehen: Was die Patienten von ihren Zähnen erwarten, das soll auch der Bodenbelag den Praxisbetreibern bieten.