Wie der FDTB Fachverband in Römerstein mitteilt, wird seine Tätigkeit "in diesen Tagen beendet".
Die Notwendigkeit der Beendigung des 73 Mitglieder starken Verbandes ergebe sich daraus, „dass die laufenden Ausgaben, insbesondere mit den monatlichen Aufwendungen für die Abdeckung der Pensionsverpflichtung gegenüber dem Ehepaar Dr. Wortberg, die laufenden Einnahmen um ein mehrfaches übersteigen“. Gleichzeitig seien die Zinsen für das noch verfügbare Verbandsvermögen auf ein Niveau gefallen, bei dem die Einnahmen hieraus kaum noch ins Gewicht fielen. Diese Entwicklung sei „keineswegs“ auf den langjährigen Geschäftsführer Reinhard Schmohl zurückzuführen, heißt es in dem Schreiben weiter.
Die Beendigung des Verbandes erfolge aufgrund gesetzlicher und juristischer Erfordernisse im Rahmen einer Insolvenz. Die Möglichkeit der ursprünglich in Erwägung gezogenen planmäßigen Abwicklung und Liquidation seien aufgrund der Pensionsverpflichtung nicht gegeben. Diese bestehe auch über das Ende der Verbandstätigkeit hinaus und könne „nur auf diesem Wege so geregelt werden“, dass weder den ehrenamtlich tätigen Vorstandskollegen noch den verbliebenen Mitgliedern Nachteile entstünden. „Andernfalls hätten wir selbstverständlich eine abschließende Versammlung einberufen. Auf Grund der geschilderten Umstände ist dies nun leider nicht möglich, so dass wir uns auf diesem Wege von Ihnen verabschieden“, heißt es in der vom Vorstand, Hermann-Joseph Pogge, Karsten Krause und Winfried Leisler, unterschriebenen Mitteilung.
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