Industriebauten müssen nicht langweilig aussehen – das wollen die Architekten von KHR Arkitekter aus Kopenhagen zeigen. Sie haben das Verwaltungs- und Produktionsgebäude der Firma Fiberline, einem Hersteller für Glasfasern, geplant.
Auf einer grünen Wiese in Middelfart, im Süden Dänemarks, haben die Planer einen 25.000 Quadratmeter großen Verwaltungsbau errichtet. Wie ein lang gezogener Hügel wölbt sich das Gebäude aus der flachen Landschaft, drei große, gläserne Einschnitte gliedern das lang gestreckte Bauwerk. Der Gebäudekern besteht im Inneren aus einem großen Raum, in dem der gesamte betriebliche Ablauf stattfindet. Nur eine Glasscheibe trennt die Produktion im Erdgeschoss und die Büros auf den Galerien voneinander.
Das Interieur ist bestimmt durch helle Oberflächen, klare Formen und Glas. Wände und Decken sind weiß, die Produktion ist mit einem grauen Betonboden ausgestattet. Derselbe Grauton findet sich auch in den anderen Räumen wieder als DLW Linoleum Uni Walton in „twilight“-Grau. „Wir haben es ausgewählt, weil es der Idee der einfachen Oberflächen entspricht – sehr klar und sehr einfach“, erklärt der Architekt Jan Søndergaard. Zudem ist die Farbe neutral und es entstehen raffinierte Lichteffekte, vor allem in den Besprechungsräumen. „Es war uns wichtig, Materialien zu verwenden, die zu unserem Leitgedanken passen – alles, auch die Details, zielt ab auf das Konzept des schnörkellosen, geradlinigen Gebäudes.“
Darüber hinaus ist DLW Linoleum nach Herstellerangaben besonders umweltfreundlich, schon durch seine natürliche Zusammensetzung aus Leinöl, Holzmehl, Kalkstein, Jute, Harz und Kork. Wirtschaftliche Hauptargumente für den Belag seien demnach die leichte Reinigung und Pflege sowie die lange Lebensdauer auch bei hoher Beanspruchung. DLW Linoleum produziert Armstrong nur in Deutschland.
Uni Walton gibt es als Bahnenware in einer Breite von zwei Metern und in den Dicken 2,5 und 3,2 Millimeter. Für ein noch besseres Anschmutzverhalten und eine leichtere Reinigung vergütet Armstrong Linoleum-Bodenbeläge mit dem PUR Eco System. Mit der PUR-Vergütung werden wegen der erhöhten Reinigungsfreundlichkeit Zeit, Strom und Wasser gespart. Insgesamt werden die laufenden Unterhaltskosten über die lange Lebensdauer erheblich reduziert. Die ohnehin schon positive Ökobilanz soll dadurch noch verbessert werden.-
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