Massivdielen waren in Deutschland vor 25 Jahren eine Randerscheinung. Doch Massivparkett- und Leistenhersteller Drüsedau, Jesberg, setzte früh auf das richtige Pferd. „Die ersten Dielen haben wir 1986 hergestellt. Das waren im Prinzip lange Parkettriemen“, sagt Geschäftsführer Alexander Drüsedau. Zum Einsatz kamen Kiefer, amerikanische Eiche, Esche und Ahorn.
Nach zehn Jahre erfolgte der Bau der ersten Anlage zur Oberflächenveredlung. Natürliche Öle und Wachse von Naturhaus (Rosenheim) ermöglichten es, ein fertiges Massivprodukt anzubieten. Von jetzt an stimmte die Umsatzentwicklung. Hainbuche, Erle, Birke, Robinie, europäischer Ahorn und Deutsche Eiche wurden die wichtigsten Hölzer. Heute werden bei Drüsedau mehr als 120.000 Quadratmeter Massivdielen pro Jahr gefertigt. Der Renner ist die Deutsche Eiche von astrein bis rustikal (robust), lackiert, geölt oder gealtert („Burg-Diele“). Klassische Holzarten sind Schwarzkirsche, Walnuss und Buche, abgerundet wird das Programm durch Raritäten wie Hickory, europäische Kirsche und Rüster sowie fünf Thermoholzvariationen.
Dazu produzieren die Jesberger nach Kundenwunsch. Dank guter Kontakte zum Holzhandel sollen verschiedene Formate und Ausführungen in den unterschiedlichen Holzarten lieferbar sein. Gleichzeitig lehnt Drüsedau die Verarbeitung von Holz unbekannter oder fragwürdiger Herkunft ab. Zusätzlich zur Eigenproduktion umfasst das Lager weitere Dielen namhafter Hersteller, darunter gängige Nadelhölzer, südamerikanische Harthölzer und eine preiswerte Eichediele europäischer Herkunft.Infofon 06695/9606-0
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