Von den geplanten Umstrukturierungen bei Armstrong sind Medienberichten zufolge 170 Arbeitsplätze am Standort Holmsund/Schweden bedroht. Gleichzeitig unterstrich Vorstandschef Michael D. Lockhart im bwd-Gespräch die Bereitschaft, in die Produktion in Bietigheim zu investieren.
Von den geplanten Umstrukturierungen bei Armstrong sind 170 Stellen am schwedischen Standort Holmsund bedroht. Dies berichtete die heimische Tageszeitung „Västerbottens Folkblad“ in ihrer Ausgabe vom 9. März 2009.
Gleichzeitig informierte die amerikanische Konzernspitze ( bwd berichtete) darüber, die Produktion heterogener Beläge nach Bietigheim verlagern und dort weiter ausbauen zu wollen. Dabei blieb Vorstandschef Michael D. Lockhart im Interview mit unserer Zeitschrift jedoch die Antwort auf die Frage schuldig, ob die Stärkung des Standorts Bietigheim zu Lasten anderer Werke in Europa gehe.
Vor drei Jahren hatte bwd letztmalig vor Ort recherchiert. Damals betrug das Absatzvolumen 3,7 Millionen Quadratmeter bei einem Exportanteil von 85 Prozent. Zum damaligen Gruppenumsatz von Armstrong World Industries steuerte Holmsund 33 Millionen Euro bei.
Abgesehen von heterogenen Bodenbelägen ist Holmsund auf die Produktion von Sicherheitsbelägen spezialisiert. Ein weiteres wichtiges Standbein für Holmsund sind Bodenbeläge für Nasszellen samt der dazu gehörigen Wandbekleidung.
Lesen Sie hier das vollständige bwd -Interview mit Vorstandschef Michael D. Lockhart, Marketingdirektor Markus Deimling und Vertriebsdirektor Uwe Leupold.
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