Arbeitsplatzabbau bei Parador: Der Hersteller von Laminat- und Echtholzböden streicht Anfang 2009 am Standort Coesfeld 45 und darüber hinaus zusätzlich 15 Stellen. Eine Sprecherin des Unternehmens führte den Abbau von 60 Arbeitsplätzen in den „Westfälischen Nachrichten“ (WN) auf einen deutlichen Rückgang bei der Nachfrage und die Verlagerung der Echtholzproduktion ins österreichische Güssing zurück. „Da kurzfristig nicht von einer raschen Wiederbelebung der Nachfrage auszugehen ist, sieht sich das Unternehmen gezwungen, jetzt klare Schritte einzuleiten“, wird Ulrike Feierabend-Hoffmeier in den WN zitiert. Parador habe gleichzeitig in das „hochmoderne Parkettwerk in Österreich“ neuneinhalb Millionen Euro investiert. Derweil sind am Standort Coesfeld dem Zeitungsbericht zufolge 20 Angestellte und 25 Beschäftigte im gewerblichen Bereich von den Kürzungen betroffen. Der Personalabbau soll vorrangig durch das Auslaufen von Zeitverträgen und die Nichtbesetzung freier Stellen erfolgen, Entlassungen schloss die Unternehmenssprecherin aber explizit nicht aus. Dagegen soll Coesfeld „auf jeden Fall“ Hauptsitz des Herstellers bleiben. 500 der insgesamt 700 Mitarbeiter der Parador-Gruppe waren bislang dort beschäftigt. -
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