Jörg Ludwig Jordan drückt auf’s Tempo. Ende Januar hat der Großhändler - mit über 200 Mio. Euro Umsatz und einem Markanteil von 20 Prozent nach eigenen Angabe Marktführer in Deutschland - den Zuschlag für den Kauf des insolventen österreichischen Großhändlers Inku erhalten. Am 16. Februar 2009 wurde die neue Inku Jordan GmbH & Co KG in Klosterneuburg operativ tätig. Nicht zuletzt, weil auch der Masseverwalter auf eine schnelle Übernahme gedrängt hatte.
Mit diesem Datum übernahm die hundertprozentige Tochter der deutschen Jordan Europe GmbH alle Aktiva der Inku AG. Mit rund 75 Mitarbeitern sollen die Umsätze bereits ab Jahrsmitte wieder mindestens auf Vorjahresniveau liegen. Für das Rumpfgeschäftsjahr 2009 wird ein Umsatz von 18 Mio. Euro angestrebt (zum Vergleich: die Inku erzielte 2008 inklusive der knapp vier Böhm-Umsatzmillionen, die von Michael Smolka aus dem Paket herausgekauft wurden, an die 27 Mio Euro). Bereits 2010 will Jordan mit der Inku wieder eine Betriebsleistung von 30 Mio. Euro erzielen.
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