Mirako steht vor dem Aus. Doch ein österreichischer Investor hat bereits Interesse gezeigt.
Am 1. April wurde das Konkursverfahren über Thermoholz Austria GmbH, Mitteramskogler GmbH, und Mirako Holz GmbH eröffnet. Bei allen drei Unternehmen sind rund 140 Gläubiger und 15 Dienstnehmer betroffen, meldet "Timber online".
Derzeit gehe man davon aus, dass die Geschäfte dennoch weiterlaufen und die Arbeitsplätze erhalten bleiben. Grund für die optimistische Prognose sei ein österreichischer Investor, der bereits Interesse angemeldet habe. Da das Produkt Miraqua gut am Markt ankomme, werde in dieser Sparte die Produktion voraussichtlich fortgeführt.
Als Insolvenzursache wird dem Onlinedienst zufolge für die Unternehmen Thermoholz Austria (Produktion von Thermoholz) und Mitteramskogler (Sägewerk und Holzhandel) in erster Linie der massive Geschäftsrückgang bedingt durch die Wirtschaftskrise genannt. Die beiden Unternehmen sind in der Holding Mirako Holz zusammengefasst, die durch Zahlungsunfähigkeit der beiden Töchter ebenfalls Insolvenz angemeldet hat.
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