Das Motto „Innenarchitektur in sozialen Einrichtungen“ hat am 17. Oktober zirka 35 Architekten, Bauingenieure und Objektberater nach Dessau geführt. debolon sieht Potenzial in professioneller Raumgestaltung als therapeutisches Mittel, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sozialer sowie karitativer Einrichtungen hätten sich geändert. Das Vortragsprogramm behandelte Farb- und Lichtgestaltung in Gesundheit und Pflege und Anforderungen an die Innenarchitektur aus Sicht der Bewohner und des Personals. Elke Rabl-Schmidt, Architekturbüro Doppelpunkt, ging auf farbtheoretische Fragen ein.
Sandra Grimm erläuterte Unterschiede zwischen Pflegeheim und Klinik bei Dauer des Aufenthalts und Funktion. Die Gestaltung der Räume dürfe der Funktionalität nicht entgegenstehen. So spielen in Senioreneinrichtungen Erkrankungen wie Sehschwäche oder Demenz eine Rolle. Arbeitsgruppen erstellten anschließend Materialcollagen zu Themenwelten. Aus Stoffen von JAB Anstoetz, Bodenbelägen von debolon sowie Möbeloberflächen von thermopal und Wandfarben von Caparol bemusterten die Teilnehmer verschiedene Räumlichkeiten in Pflegeeinrichtungen.-
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