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Wir wollten unsere Eichendielen eigentlich verkleben lassen. Unser Bodenverleger schlug jetzt vor, die Dielen schwimmend zu verlegen und in den Nuten zu verkleben. Ist das eine realistische Möglichkeit bei 20 mm breiten, 21 mm dicken Dielen?
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Das kommt darauf an, wie der Einschnitt der Dielen aus dem Stamm erfolgte. Der Einschnitt bestimmt grundsätzlich die Eigenschaften des Holzes bzw. die der Dielen!
Holz und Holzwerkstoffe nehmen Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und geben sie bei entsprechenden klimatischen Umgebungsbedingungen auch wieder an diese ab. "Holz lebt!"
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Wird beispielsweise überwiegend tangential geschnittenes Holz ohne Kernholz für Ihre Dielen verwendet, so werden die Dielen ein emsiges Eigenleben entwickeln. Ob der geringe Leimauftrag in Nut und Feder den auftretenden Bewegungskräften des Holzes tatsächlich ohne später große Verformungen in den Längskanten "paroli bieten kann", ist fragwürdig.
Einfachste Möglichkeit, hier Klarheit über die mögliche Verlegeform zu schaffen, ist die Nachfrage beim Hersteller.
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mfg Sachverständigenbüro für Fußbodenkonstruktionen
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hallo.
ich denke mal sie meinten 20cm breite dielen!!!
solch ein material sollte man auf keinen fall schwimmend verlegen,es wird verformungen geben die nur ein leim nicht stand halten kann.
so einen boden sollte stets fest mit dem estrich verklebt werden um verformungen zu minimieren.
vielleicht sollten sie darüber nachdenken ob ein bodenleger,der nicht einmal so ein material einbauen darf(sollte)
der richtige ansprechpartner ist.es gibt bestimmt auch in ihrer nähe eine guten parkettlegerbetrieb!
mfg
carsten
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Mitglied seit: 1/1/2006 Beiträge: 25 Punkte: 3
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Wer massive Eichendielen schwimmend verlegt und noch dazu
Nut und Feder verleimt, hat von der Parkettverlegetechnik
keine Ahnung.
Die Jahreszeitlich bedingten realtiven Luftfeuchteveränderungen werden Ihnen das Parkett stark verformen, und Blockabrissfugen sind die Folge.
Massivdielen werden entweder auf Lagerhölzern oder Blindböden genagelt bzw. geschraubt oder verklebt gemäß VOB /ATV DIN 18356 Parkettarbeiten.
Ist ein Estrich vorhanden ist von auschlaggebender Bedeutung die Ebenheit die keine starken Abweichungen aufweisen soll, so wie es bei der DIN 18202 Tabelle 3 Zeile
zulässig ist, das heist auf 1,00m Messbereich sind 4mm Buckel und Mulden zulässig, und dementsprechend sind Hohlstellen bei der Verklebung vorprogamiert.
Die Oberfläche des Estrichs muß angeschliffen werden mit 16 Körnung und dementsprechend verfestigt werden mit Epoxidharz und Quarzsandeinstreuung, damit eine feste und dauerhafte Estrichoberfläche geschaffen wird die den Schubkräften der Parkettdiele standhält.
Ausgleichsspachtelungen müssen durchgeführt werden bei einem konventionellen Zementestrich, der in der Regel nicht die geforderte Ebenheit aufweist, wie ein Anhydrit-
fließestrich, damit eine vollflächige Verklebung bzw. Benetzung 80 % erreicht wird.
Verklebung sollte mit einem hochwertigen 1 K Polyflex ca. 2,0 N/mm vorgenommen werden und dementsprechender Zahnung
B 12
Die Einbaufeuchte der Parkettdiele sollte in der Masse bei
9 % Holzfeuchte liegen, die Ihnen ein kompetenter Parkettlegermeister kontrollieren und einbauen wird.
Ein Bodenleger ist bestimmt nicht der richtige Ansprechpartner für solche Parkettarbeiten.
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Hi, schwimmend verlegt und mit Edelstahlklammmern am Rand rundherum fixiert. Dielen werden auf eine Unterkonstruktion genagelt so dass sie arbeiten können. Die niederländische Variante erlaubt ein Arbeiten des Holzes. Man muss nur vermeiden, dass es bei Rutschen über den Untergrund Geräusche macht oder verspannt (Dielen, die auf den Auflagern beim Drübergehen quitschen, sind ein bekanntes Übel). Dielen sind (immer) lauter als Parkett, egal ob auf Verlattung genagelt oder schwimmend geklammert, weil ihnen an Gewicht fehlt, den Schall zu dämpfen. Massivholzdielen
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Mitglied seit: 1/22/2010 Beiträge: 29 Punkte: 87 Wohnort: egal
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Kleben ist Sinnvoll und Zielführend. Gruß Bodenleger
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Mitglied seit: 5/3/2010 Beiträge: 10 Punkte: 30 Wohnort: Hipstedt
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Zunächst einmal darf auf keinen Fall Nut und Feder miteinander verleimt werden, da der Boden seinen Bewegungsausgleich durch Quellen und Schwinden über Holzrisse holen würde. Gibt dem Boden zwar ein originelles Aussehen, wird aber meist vom Bewohner nicht geschätzt.
Wir haben im Büro sehr breite Massivholzdielen aus Eiche. Breiten bis 400 mm, Stärke 21 mm, Längen bis 6 m. Der gesamte Boden wird über Gurte unter den Dielen zusammen gehalten. Der Boden ist jetzt 4 Jahre alt und liegt phantastisch. Natürlich ist etwas Bewegung im Boden, es ist ja auch ein lebendiges Material, aber es stört oder beeinträchtigt nicht im geringsten. Bei den sehr breiten Dielen haben wir teilweise eine Wölbung von 3 bis 5 mm. Das hört sich sehr viel an, aber man sieht es nicht. Wenn man drauftritt dämpft der Boden wunderbar den Schritt.
Bei massiven Dielen bevorzuge ich die schwimmende Verlegung (bis zu einer bestimmten Größe und wenn keine schweren Möbel drauf stehen), dann die Verschraubung und zum Schluß die Verklebung mit einem hochwertigen PU-KLeber.
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Mitglied seit: 4/21/2011 Beiträge: 1 Punkte: 3 Wohnort: 86316 Friedberg-Ottmaring
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Vielleicht nützt es noch, wenn ich hier einen Beitrag schreibe. Ich bin ganz neu hier, deshalb konnte ich nicht früher etwas dazu beitragen. Was ist gemeint mit "Schwimmende Verlegung"? Da ich selbst seit 3o Jahren Möbel, Türen, Wand und Deckenverkleidungen aus breiten Vollholzbrettern herstellte und nun seit 12 Jahren auch breite Fußbodendielen 20 bis max. 56 cm, diese zum Teil auch selbst verlegt, auch schwimmend habe ich reiche Erfahrung, die hie zu allgemeinem Nutzen beitragen sollen. Vollholz-Dielen dürfen auf keinen Fall in Nut-Feder- Verbindung zusammengeleimt werden, da es sonst wenn es schwindet, wieder auseinanderbricht, entweder an der Spundung oder sonstwo. Deshalb habe ich die Dielenbretter auf Dämmplatten gelegt, quer zur Dielenrichtung. Zwischen diese D im Abstand von ca. 60 cm (= Dämmplatten-Breite) werden Fichtenlatten 70 mm breit, gelegt. Die Latten sollen etw 3 mm dünner als die Dämmplatten sein, damit die Dielen vollflächig darauf liegen. Die Dielen werden nun 45° schräg über der Feder auf die Latten geschraubt. Durch die Verschraubung zieht es die Latten hoch sodaß sie keine Berührung mehr mit dem Unterboden haben. Zur besseren Veranschaulichung gebe ich die Zeichnung auf: http://www.naturholz-niedermaier.de/Meine_Werke/Fuboden-Einbau.htmlMit besten Wünschen für ein gutes Gelingen Alois Niedermaier
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Mitglied seit: 1/22/2010 Beiträge: 29 Punkte: 87 Wohnort: egal
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Hallo Alois Deine Verlegetechnik ist zwar voll in Ordnung, aber leider nicht überall so einfach zu bewerkstelligen. Zum Beispiel wäre da die Einbauhöhe die Probleme bereitet. Aber sonst könnte es gehen , wenn die Dimmension der Lattung nicht zu dünn gewählt wurde. Gruß Bodenleger
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