Rang: Professor Gruppen: Member
Mitglied seit: 3/3/2010 Beiträge: 128 Punkte: 384
|
Gibt es typische Estrichschäden, die in derart harten Wintern, wie es der vergangene war, entstehen? Und wenn ja, wie kann man diese verhindern?
|
Rang: Professor Gruppen: Member
Mitglied seit: 3/3/2010 Beiträge: 128 Punkte: 384
|
Hierzu antwortete bwd-Experte Oliver Erning in der Ausgabe 5/2010:
Die Verwendung von gefrorenen Zuschlägen beim Einbau des Estrichs wäre fatal und führt unweigerlich zum Schaden – das sollte aber jeder Estrichleger wissen. Entscheidender ist, dass im Winter die Luft nur geringe Mengen Feuchtigkeit enthält. Aufgrund der niedrigen Außentemperatur wird stark geheizt. Dadurch wird die Luft erwärmt und die relative Luftfeuchte deutlich erniedrigt. Im Innenraum nimmt diese Luft schnell und viel Feuchte aus dem Estrich auf. Dies hat aber auch den Effekt, dass größere Verformungen auftreten und der verbleibende irreversible Anteil der Aufwölbung nach Erreichen der Belegreife größer ist. Ebenso kommt es vermehrt zu Rissbildungen. Allein der Bauherr oder die Bauleitung kann durch kontrollierte Luftwechsel für die richtigen bauklimatischen Bedingungen sorgen. Der Handwerker kann das nicht gewährleisten. Darauf sollte der Handwerker seinen Auftraggeber hinweisen.
|
Rang: Member Gruppen: Member
Mitglied seit: 1/22/2010 Beiträge: 29 Punkte: 87 Wohnort: egal
|
Wenn ich das so lese, kommt mir der Verdacht, das der Schwarze Peter dem Bauherren weitergreicht wird. Es gibt auch andere Gewerke die im Winter wenn es frostet zum Nixtun verdammt sind. Wenn man weiß ,das es wird Probleme geben muß man es vorher sagen und wenn man Zweifel hat ,sein lassen. Wer es trotzdem ausführt soll dafür haften und nicht die Verantwortung mit Zweifelhaften nicht Erfolgsgarantierten Hinweisen und Verantwortungweiterreichungen sich aus der Affäre stehlen können.
Gruß Bodenleger
|