Im Alter von 82 Jahren ist Eugen Lägler, der Gründer der Eugen Lägler GmbH, am 1. Dezember in Güglingen-Frauenzimmern verstorben. Die bahnbrechenden Erfindungen des schwäbischen Tüftlers prägen heute den Stand der Technik und sind gleichzeitig Meilensteine in der Parkettschleiftechnologie.
1956 wagte Eugen Lägler mit seinem Ein-Mann-Betrieb in der väterlichen Scheune in Frauenzimmern den Schritt in die Selbstständigkeit. Schon früh widmete er sich der Entwicklung von Parkettschleifmaschinen und stellte 1964 sein erstes eigenes Programm vor. Mit der Walzenschleifmaschine ELF (Typenbezeichnung ELF steht für die Anfangsbuchstaben von „Eugen Lägler Frauenzimmern“) legte er den Grundstein für die Produktausrichtung des heutigen Unternehmens. 1968 integrierte er als Erster die Bandschleiftechnik in eine Parkettschleifmaschine und revolutionierte das Schleifen von Fußböden.
Aufgrund des charakteristischen Brummens nannte er die Maschine Hummel. Die legendäre Hummel ist noch heute die meistgekaufte Parkettschleifmaschine der Welt. 1996 zog sich Eugen Lägler aus dem operativen Geschäft zurück und übergab im Jahr 2000 die Geschäftsleitung an die zweite Generation. Das Unternehmen wird heute von seinem Sohn Karleugen Lägler geführt. Jedem Parkett- und Bodenleger, der sich, wo auch immer auf der Welt, mit dem Schleifen von Holzfußböden beschäftigt, ist die Marke Lägler dank des Lebenswerks des Firmengründers ein Begriff.-
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