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Österreich

Mittelstand zeigt sich optimistisch

 
10.03.2010
 

Kleine und mittlere Unternehmen erwarten einen Aufwärtstrend. Doch die Nachfrage nach Bodenbelägen bleibt verhalten.

Das Krisenjahr 2009 hat die Stimmung unter österreichischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) nicht wesentlich verschlechtert. Wie die Tageszeitung "Kurier" berichtet, erwartet mehr als die Hälfte von ihnen in den kommenden zwei Jahren einen Aufwärtstrend. Die Ergebnisse beruhen auf einer IMAS-Umfrage unter 900 Inhabern von kleinen und mittleren Betrieben.


Jeder dritte Chef will expandieren



Demnach zeigt sich jedes dritte Unternehmen überzeugt, in den nächsten drei bis fünf Jahren zu wachsen und den Marktanteil auszubauen. Knapp vier Fünftel der Befragten gaben an, dass die Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr keine oder nur minimale Auswirkungen auf ihren Betrieb hatte, meldet das Blatt.

Laut der Umfrage macht der Wirtschaftsabschwung den Bundesländer mit hohem Industrieanteil am meisten zu schaffen. So stehen steirische und oberösterreichische Betriebe stärker unter Druck als Chefs in Wien, Vorarlberg und dem Burgenland. Arbeitnehmer in Kleinstbetrieben (maximal 1,5 Mio. Euro Umsatz pro Jahr) dürfen sich freuen: Ihr Arbeitsplatz ist am sichersten. So denken laut Umfrage lediglich sieben Prozent von ihnen an Stellenabbau; bei mittleren Betrieben (1,5 bis 30 Mio. Euro Umsatz) sind es 16 Prozent.


Nachfrage nach Böden verhalten


Der Blick auf die Bodenbranche zeigt jedoch weniger Grund zur Freude: So ist die Nachfrage nach Bodenbelägen in Österreich auf zirka 33 Mio. Quadratmeter im Krisenjahr gesunken. Das ist ein Einbruch von drei Prozent gegenüber Vorjahr. Betroffen sind alle Materialien - Parkett & Laminat, textile und elastische Beläge. Mehr dazu erfahren Sie hier >>