Dass die Deutsche Ausbaumesse an ihrem zweiten Standort Essen in zwei Jahren inhaltlich andere sowie eher auf Nordrhein-Westfalen zugeschnittene Schwerpunkte setzen wird als bei der Premiere im April 2006 in der Frankenmetropole, vermutet Walter Hufnagel. Als Mitglied der Geschäftsleitung Nürnberg Messe, sieht er in der Konstruktion dieser ausbaufachlichen Veranstaltung, welche zwischen den zwei Großstädten in West- beziehungsweise Nord- sowie Süddeutschland alterniert, einen „Beitrag zur Anpassung an die bauwirtschaftliche Realität“. Wenn dagegen in Stuttgart Versuche unternommen würden, eine komplett neue, zusätzliche Fachmesse für Holzbe- und verarbeitung zu etablieren, so sei dies im Sinne der Aussteller sowie Besucher nicht zielführend. Dagegen solle die Deutsche Ausbaumesse unter einer Dachmarke ein Angebot präsentieren, das wechselnde ausbaufachliche Tagungs- sowie Messeveranstaltungen zusammenführt. Die Konzeption beinhaltet neben der Bündelung derartiger Veranstaltungen die Konzentration auf zwei baufachlich renommierte Standorte. Die Deutsche Ausbaumesse soll 2008 in Essen parallel zur Deubau fortgeführt werden. Die Veranstalter, die Messen Essen und Nürnberg, wollen ins Konzept neue Themen integrieren. K