Im Blommesteinsee stehen große Bestände von zurzeit noch unverrottetem Holz. Dieses Holz verwest langsam und belastet das Wasser in dem See und die Atmosphäre. Der „ Einschlag“ stellt keine Umweltbelastung dar. Vielmehr entlastet jeder dem See entnommene Stamm die Umwelt von großen Mengen klimaschädigenden Faulgasen, wie beispielsweise Methan. Auch andere oft bei tropischen Hölzern bemängelte Probleme kommen nicht vor. Dazu zählen der Eingriff in die Jagdreviere der indigenen Bevölkerung, die Bodenverdichtung, ein notwendiger Straßenbau, die Störung der Wildtiere und Fällschäden an anderen Bäumen. Der „Einschlag“ dieser Hölzer ist zu begrüßen und entlastet die Umwelt, statt sie zu belasten.
Quelle: Universität Hamburg, Zentrum Holzwirtschaft, Prof. Dr. Michael Köhl