Was die mehr als 450 RaumWelt-Teilnehmer an diesem Abend in der Kölner In-Location „Die Halle Tor zwei“ erwartete, ließ selbst manchen erfahrenen Kongressroutinier den Atem anhalten. Bereits der in alle möglichen Farbtöne getauchte Empfangsraum bot bei einer ersten Erfrischung einen gelungenen Kontrast zu Kölns guter Stube, dem Gürzenich. Nachdem aber RaumWelt-Moderator Jean Pütz die Gesellschaft gewohnt launig begüßt hatte, kam das eigentliche Aha-Erlebnis.
Diskonebel, dazu die richtigen Klänge aus den Lautsprecherboxen, plötzlich sollten die Gäste erfahren, wie die Location zu ihrem Namen kommt. Denn jetzt öffnete sich Tor zwei – und dahinter kam in der Industrieromantik der auf Hochglanz polierten und mit einem Urwald aus Pflanzen geschmückten Fabrikhalle das Festbankett in gefühlter Fußballplatzgröße zum Vorschein.
Als sich einige andächtige „Aaaahs“ und „Oooohs“ Luft gemacht hatten, wich die gespannte Konzentration des spektakulären Vortragstags und verwandelte sich bei kulinarischen Köstlichkeiten von Asia Food über Wildspezialitäten bis zu italienischen Gaumenfreuden und kühlem Kölsch in eine lecker-lockere Partyatmosphäre.
Danach galt das Motto: „Wer feste arbeitet, sollte auch Feste feiern.“ Bei heißen Liverhythmen im szenigen Nachtcafé der „Halle“ ließen sich die Teilnehmer nicht lange bitten, ehe zu späterer Stunde Tänzer und Tänzerinnen erschöpft, aber glücklich in die Sitze der Shuttlebusse zu den Hotels fielen.