Erste positive Reaktionen aus der Industrie hat die gemeinsame Initiative des Zentralverbands Raum und Ausstattung (ZVR), des Hauptverbands Farbe Gestaltung Bautenschutz, des Zentralverbands Parkett und Fußbodentechnik (ZVPF) und des Bundesverbands Estrich und Belag (BEB) gezeitigt. So teilte ö.b.u.v. Sachverständiger und Initiator der Erneuerung Richard A. Kille in seiner Eigenschaft als Obmann Bodenbelag des ZVR am Rande des BEB-Sachverständigentreffens am 26. und 27.Oktober in Nürnberg mit, dass die Hersteller Roll, Korbach und Witte bereits schriftlich zugesichert hätten, ihre Produkte würden künftig den neuen Vorgaben entsprechen. Nach ’bwd‘-Informationen hat ferner AP-Werkzeuge sich mit den aktualisierten Bestimmungen der Technischen Kommission Bauklebstoffe im Industrieverband Klebstoffe für Klebstoffzahnleisten einverstanden erklärt. Die Neuerungen betrifft das TKB-Merkblatt 6 „Spachtelzahnungen für Bodenbelag-, Parkett- und Fliesenarbeiten“, das in seiner Fassung vom Mai 2000 wesentlich überarbeitet wurde.
Im Zuge einer Gemeinschaftsaktion zur Qualitätssicherung im Handwerk haben laut ZVR die Berufsverbände bodenlegender Handwerks- und Gewerbezweige mit einem Schreiben an die Klebstoffzahnleisten-Hersteller beziehungsweise -Lieferanten auf diese Aktualisierung hingewiesen und die Industrie zu Erklärungen aufgerufen, dass die Vorgaben umgesetzt würden. Offenbar ist eine Positivliste mit den Namen der Anbieter vorgesehen, die auf die Initiative mit Zustimmung reagiert haben. Kille hatte in einer Forschungsarbeit am von ihm geleiteten Institut für Fußbodenforschung und Raumausstattung (IFR) nachgewiesen, dass sich Produkte der gleichen Klassifizierung hinsichtlich der Zahnungen teils deutlich unterschieden. R. Kober