Glaubt man Firmeninhaber Klaus Bauer, wird er den 27. November 2009 nicht so schnell vergessen. Als einer von drei Nominierten angereist, betritt er um kurz vor 22 Uhr mit seinem Bruder Christoph die Bühne der award-Verleihung: als triumphaler Sieger.
"Der Kopf spielt verrückt." So beschreibt Firmenchef und Parkettlegermeister Klaus Bauer vor der bwd -Kamera seine Gemütslage, als ihn Fernsehstar Nina Ruge an diesem Abend im Ulmer In-Club "Theatro" mit seinem Bruder Christoph auf die Bühne bittet. Dass die beiden die Letzten der drei Nominierten sind, die von den mehr als 300 begeisterten Zuschauern in Feierlaune beklatscht werden, ist ein gutes Zeichen.
Wie bei der Olympiade, hatte vorher Laudator und Jurysprecher Herbert Schmitmeier gesagt, waren die Verantwortlichen übereingekommen, dieses Jahr die wichtigste Auszeichnung der Innenausstattungsbranche erstmals in Gold, Silber und Bronze zu verleihen. Dass es mit den Bauers aus Kothen in der Rhön keinen Falschen getroffen hat, zeigen die Reaktionen der Anwesenden, als ihr Konzept vorgestellt wird.
Ja, da hat es ein Handwerksbetrieb durch klare Zielgruppenfokussierung und konsequente Marketingaktivitäten geschafft, sich ein eigenes, von kurzfristigen gesamtwirtschaftlichen Verschiebungen weitgehend unabhängiges Kundenpotenzial zu erschließen. Mit zwölf anderen Betrieben aus der Region, die sich über alle Gewerke verteilen, initiieren Klaus und Christoph Bauer regelmäßig exklusive Events, zu denen jedes der Unternehmen seine besten Kunden einlädt – also Topkunden-Sharing gewissermaßen.
Dass dieses Vorgehen funktioniert, zeigt zum einen, dass schon nach wenigen Stunden die Veranstaltungen überbucht sind. Zum anderen geht jeder der Handwerksunternehmer mit dem guten Gefühl nach Hause, wieder eine Menge mehr Menschen für seine Leistung begeistert zu haben. So haben die Bauers diesmal etwas besonders Wertvolles im Gepäck, als sie von Ulm aus nach einem begeisternden Wochenende die Heimreise in die Rhön antreten.
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